Gegen Klipper waren Tore Fehlanzeige. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Braunschweig. Keine Tore in der Partie gegen Klipper THC Hamburg am Samstag und ein 2:2 (1:2) gegen die TG Heimfeld am Sonntag. So lautet die Bilanz des Doppelheimspieltages der Eintracht Hockeyfrauen vom Wochenende. Dennoch verteidigt das Team von Trainer Andreas Dolge Rang drei in der Tabelle der 2. Bundesliga Nord.

Torlos trotz Plus an Strafecken

Es war ein Spiel der Torhüterinnen gegen das Team aus der Hansestadt. Zwischenzeitlich zeigte Dolges Team durchaus Druck, war mit mehr Ballbesitz die spielbestimmendere Mannschaft und verbuchte auch ein Plus an Strafecken, doch die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. Den Gästen ging es ähnlich, selbst drei kurze Ecken nach Ende der Spielzeit brachten den Hamburgerinnen keinen zählbaren Erfolg.

Tore Eintracht – Klipper THC Hamburg: Fehlanzeige

Vysoudil rettet kurz vor Schluss einen Punkt

Ganz anders sah es am Sonntag aus. Sehr torgefährlich startete das gastgebende Team in das Duell mit dem Verfolger um Platz drei. Fenja Rees brachte die Blau-Gelben früh in Führung (5.) und machte damit Hoffnung auf mehr. Doch der Offensivlauf hielt nur bis zum Ende des ersten Viertels an. Die Heimfelderinnen übernahmen noch vor dem Ende der ersten 15 Minuten immer mehr die Kontrolle über das Spiel und belohnten sich folgerichtig mit dem Ausgleich (12.). Das Spiel kippte zugunsten der Gäste, die kurz vor dem Halbzeitpfiff auf 1:2 (27.) stellten. Nach der Pause fingen sich die Gastgeberinnen wieder, traten deutlich strukturierter auf und erspielten sich wieder mehrere Möglichkeiten. Im letzten Viertel brannte der Braunschweiger Angriff auf den Ausgleich, doch wie tags zuvor wollte der Ball nicht im Netz landen. Erst drei Minuten vor Schluss erlöste Emily Vysoudil ihre Mannschaft und rettete mit dem 2:2 (57.) einen wichtigen Punkt.

“Waren spielerisch besser!”

“In beiden Spielen wäre mehr drin gewesen, denn spielerisch waren wir in beiden Partien die bessere Mannschaft! Besonders am Samstag haben wir unsere große Stärke, das Pressing, nicht gut ausspielen können. Klipper hat viel aus der Abwehr heraus geschlenzt und dadurch sehr destruktiv gespielt. So hatten wir zwangsläufig mehr Ballbesitz, konnten aber auch in den acht Strafecken leider nichts zählbares herausholen. Am Sonntag dachte nach dem schnellen Torerfolg niemand, dass es nochmal eng werden könnte. Durch zwei Anspiele in den Kreis wurde unsere Defensive kalt erwischt und wir gingen mit Rückstand in die Pause. Wir haben danach zwar weiter Druck gemacht und uns viele Chancen erarbeitet, aber es hat nur für ein 2:2 gereicht. In dieser Woche müssen wir definitiv an unserer Effektivität und der Chancenverwertung arbeiten”, resümierte Kapitänin Anna Krause nach dem Wochenende.

Tore Eintracht – TG Heimfeld: 1:0 Fenja Rees (5.), 1:1 Katja Paul (12.), 1:2 Annika Ruef (27.), 2:2 Emely Vysoudil (57.)

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