Pinguine gegen Grizzlys: Auch wenn es am Ende knapp war, zeigte man sich diesmal ein wenig effektiver. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Krefeld/Wolfsburg. Endlich wieder ein Dreier. Die Grizzlys Wolfsburg holten am 10. Spieltag der PENNY DEL einen knappen, aber am Ende doch verdienten 3:2-Sieg (0:0, 1:1, 1:2) bei den Krefeld Pinguinen. Während sich die Gastgeber anfangs fleißig in Richtung Tor orientierten, kam das Team von Pat Cortina mit fortlaufender Uhr besser in das Spiel und zeigte sich am Ende effektiver.

Pflichtsieg stand auf dem Programm

Unabhängig von der Trainerdebatte, die in der Automobilstadt momentan heiß geführt wird, stand beim noch punktlosen Tabellenschlusslicht ein Pflichtsieg auf dem Programm. Der gelang im ersten Aufeinandertreffen dieser Spielzeit und war bisher der einzige Drei-Punkte-Sieg der laufenden Saison. Personell war bei den Grizzlys erstmals Janik Möser am Start, der gerade erst wieder ins Traing eingestiegen war. Gerrit Fauser fehlte weiterhin mit Unterkörperverletzung.

Keine Tore – Krefeld schießt mehr auf das Tor

Die Gäste kamen stärker als möglicherweise erwartet in die Partie und zeigten sich öfter vor dem gegnerischen Gehäuse als die Hausherren. Die waren in der bisherigen Spielzeit meist mit mehr Torschüssen in die jeweiligen Spiele gestartet. Ein Treffer fiel in den ersten zwanzig Minuten nicht, auch jeweils ein Powerplay blieb ungenutzt.

Pinguine in Unterzahl – Melchiori gleicht aus

Auch im zweiten Abschnitt kamen die Wolfsburger in den Genuss einer Überzahl. Statt die Gelegenheit zu nutzen, klingelte es im Kasten von Chet Pickard – Krefeld scorte in Unterzahl (24.). So fatal der Treffer für die Gastgeber war, ließen sie sich nicht aus dem Konzept bringen und kamen auch endlich wieder zu einem funktionierenden Powerplay, in dem Julian Melchiori für den Ausgleich sorgte (30.). Mit dem Zwischenstand von 1:1 ging es in das Schlussdrittel.

Grizzlys bringen Führung über die Zeit

Die Schwarz-Orangen holten in Sachen Torschussverhältnis immer weiter auf und belohnten sich mit einem feinen Angriff, den Jordan Boucher sauber zum 1:2 (44.) abschloss. Noch schöner war der nächste Treffer. Matti Järvinen wurde mit einem langen Pass bedient, den er auf den goldrichtig positionierten Kapitän Sebastian Furchner weiterleitete – Furchi musste zum 1:3 (50.) nur noch einschieben. Unter Dach und Fach gebracht war der Sieg jedoch noch nicht. Sehr unglücklich kassierte Chet Pickard kurz darauf das 2:3 (52.), doch trotz einiger Unsicherheiten in der Wolfsburger Abwehr nahmen diese die drei Punkte mit nach Hause.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Pickard – Melchiori, Möser – Wurm, Bruggisser – Button, Adam –  Busch, Olimb, Machacek – Hungerecker, pfohl, Nijenhuis – Rech, Järvinen, Boucher  – Furchner, Raabe, Görtz –  Likens

Torschüsse: 31 – 35

Strafminuten: 6 – 4

Bullys: nn – nn

Tore: 0:1 (23:29) Brett Olson (Trivellato/SH1), 1:1 (29:09) Julian Melchiori (Rech, Olimb/PP1), 1:2 (43:40) Jordan Boucher (Pfohl), 1:3 (49:41) Sebastian Furchner (Järvinen, Likens), 2:3 (51:49) Brett Olson (Buncis)

Mehr zum Thema