Grizzlys siegen gegen Pinguins: Auch wenn es wieder ein knappes Spiel war, gab es Grund zum Jubeln – Jeff Likens erzielte seinen ersten Saisontreffer. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Am 16. Spieltag der PENNY DEL besiegten die Grizzlys Wolfsburg die Fischtown Pinguins Bremerhaven und schlugen damit auch das zweite Team des Führungsduos der Nordgruppe. In ähnlicher Manier wie beim Sieg gegen Berlin im letzten Spiel, ging das Team um Pat Cortina früh in Führung und legte fast nach jedem Gegentreffer nach. Der Endstand am Montagabend lautete (1:1, 2:1,1:1).

Raabe fest in der Aufstellung

Für die Hausherren war es das erste Spiel nach einer knapp einwöchigen Quarantäne. Immerhin Die beiden Langzeitverletzten Dominik Bittner und Gerrit Fauser kehrten in dieser Zeit zurück ins Eistraining. Valentin Busch und Armin Wurm fehlten ebenfalls weiterhin aufgrund ihrer Covid-19-Infektionen, Jordan Boucher war überzählig. Erstmals wieder fest in der Aufstellung stand Steven Raabe.

Pinguins kontern frühe Grizzlys-Führung

Auch wenn Bremerhaven anfangs optisch etwas aktiver wirkte, konnten die Grizzlys an den Erfolg im letzten Spiel anküpfen und brachten sich auch hier nach knapp fünf Minuten nach einem sehenswerten Treffer von Spencer Machacek mit 1:0 (5.) in Führung. Nun kam auch Wolfsburg offensiv besser zum Zug, den nächsten Erfolg hatten jedoch die Pinguins auf ihrer Seite, die im ersten Powerplay der Partie ihre Stärke in dieser Disziplin bewiesen und zum 1:1-Ausgleich einnetzten (12.).

Wolfsburg geht mit 3:2 ins Schlussdrittel

Zu Beginn des zweiten Abschnitts kam ebenfalls zunächst mehr seitens der Pinguins. Das Torschussverhältnis hatte sich damit ausgeglichen (24.). Doch Wolfsburg blieb effektiv, tat es den Gästen gleich und netzte gleich im ersten eigenen Überzahlspiel zum 2:1 (26.) ein. Dabei spielte Pekka Jormakka die Scheibe von hinter dem Kasten in Richtung Slot und erwischte eine gegnerische Kelle – das Spielgerät prallte in das Tor ab.

Im nächsten Powerplay der Bremerhavener zeichnete sich dasselbe Bild, die Pinguins egalisierten über Miha Verlics zweiten Treffer den Spielstand ein weiteres Mal in Überzahl (29.). 5-gegen-5 wurde bis zum Drittelende nur noch selten gespielt, der nächste Einschlag erfolgte jedoch bei Vollzähligkeit, als Max Görtz das Auge für die richtige Lücke bewies und vom linken Bullykreis das 3:2 (40.) reinjagte.

Partie bleibt spannend bis zum Schluss

Ein wenig Glück hatte das Team aus dem Allerpark beim 4:2 (44.). Den Schuss von Jeff Likens wollte Brandon Maxwell mit der Fanghand pflücken, doch das Hartgummi trudelte über den Goalie hinweg ins Gehäuse. Gelaufen war das Spiel nicht. Miha Verlics Torhunger war noch nicht gestillt, der Slowene machte die Partie mit seinem Hattrick zum 4:3 (53.) nochmal spannend.

Thomas Popiesch schickte rund zwei Minuten vor Schluss den Extraattacker, dennoch brachte die gastgebende Mannschaft den knappen Vorsprung über die Zeit und verbuchte damit den zweiten Sieg in Folge.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier– Likens, Melchiori – Button, Bruggisser – Raabe, Möser –  Furchner, Järvinen, Görtz – Rech, Olimb, Jormakka – Adam, Festerling, Machacek  – Hungerecker, Pfohl, Nijenhuis

Torschüsse: 27 – 32

Strafminuten: 8 – 6

Bullys: 25 – 45

Tore: 1:0 (04:18) Spencer Machacek (Festerling, Möser), 1:1 (11:26) Miha Verlic (Wahl/PP1), 2:1 (25:38) Pekka Jormakka (Rech, Pfohl), 2:2 (28:19) Miha Verlic (Wahl, Jeglic), 3:2 (39:49) Max Görtz (Furchner, Järvinen), 4:2 (43:55) Jeff Likens (Järvinen, Furchner), 4:3 (52:40) Miha Verlic (Dietz, Jeglic)

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