Grizzlys besiegen Eisbären: In der Bundeshauptstadt erweiterten die Grizzlys ihre Siegesserie. Foto: Grizzlys Wolfsbsurg/City-Press GmbH

Berlin/Wolfsburg. Sieben auf einen Streich! Am 20. Spieltag der PENNY DEL bezwangen die Grizzlys Wolfsburg die Eisbären Berlin am Dienstagabend mit 3:2 (1:1, 0:0, 1:1, 0:0, 1:0) nach Penaltyschießen und erhöhten ihre Siegesserie auf sieben. Dabei zeigten sich die Gastgeber insgesamt offensiver als die Mannschaft von Pat Cortina, die sich mit zwei glücklichen Treffern in der Partie hielt und im Shootout das geschicktere Händchen hatte.

Pfohl fehlt – Pickard bekommt Einsatz

Den Gästen fehlte neben den Langzeitausfällen Dominik Bittner und Armin Wurm, Fabio Pfohl mit einer Oberkörperverletzung. Dafür stand Jan Nijenhuis wieder im Kader. So veränderte Cortina zwei Sturmreihen und mischte die Defensivblöcke komplett durch. Im Kasten durfte erstmals wieder Chet Pickard ran.

Grizzlys egalisieren Berliner Führung

Mit viel Tempo und wechselseitigen Angriffen startete die Neuauflage des Bärenduells, in dem die Hausherren ein leichtes Übergewicht zu verzeichnen hatten. Diese belohnten sich folgerichtig mit dem 1:0 (8.) durch Matthew White, der die Scheibe im Alleingang am kurzen Eck an Pickard vorbei über die Linie schob. Die Antwort kam von Anthony Rech, der das Spielgerät im Powerplay nahezu unhaltbar zum 1:1 (12.) ins Tor verfrachtete. Mit einem kleinen Chancenplus der Berliner endete das Drittel.

Eisbären weiterhin offensiver

Auch im zweiten Abschnitt hatten die Eisbären offensiv die Nase weiter vorne. Wolfsburg tat sich schwer, das Hartgummi im Angriff in den eigenen Reihen zu halten und kam so zu weniger Möglichkeiten. Die eine oder andere eher rar gesäte Chance konnte sich zwar sehen lassen, führte aber nicht zum Erfolg. Doch auch der Tabellenführer der Gruppe Nord konnte keine weiteren zählbaren Akzente setzen.

Keine Entscheidung nach Drittel drei und Overtime

Im letzten Abschnitt bemühten sich Niedersachsen wieder ein wenig mehr, zeigten etwas mehr Struktur, wobei die Hauptstädter insgesamt noch immer gefährlicher wirkten. Dennoch kam der nächste Treffer seitens der Gäste. Dabei landete ein abgefälschter Schuss zum 1:2 (48.) von Max Görtz bei einem chancenlosen Mathias Niederberger im Tor.

Jormakka und Furchner entscheiden im Penaltyschießen

Gelaufen war das Spiel noch nicht, nur wenige Minuten nach der Wolfsburger Führung belohnte sich der siebenfache Deutsche Meister für das Mehr an Spielanteilen und egalisierte den Spielstand durch Parker Tuomi (56.). Das Spiel musste in die Verlängerung, in der trotz diverser Möglichkeiten keine Entscheidung fiel. Im Penaltyschießen trafen Pekka Jormakka und Sebastian Furchner für den Wolfsburger Sieg. Berlin traf nur einmal und verlor damit das erste Spiel in diesem Monat.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Pickard – Melchiori, Likens –  Button, Adam – Raabe, Möser – Hungerecker, Festerling, Machacek – Furchner, Järvinen, Görtz – Fauser, Boucher, Nijenhuis – Rech, Olimb, Jormakka

Torschüsse: 50 – 29

Strafminuten: 8– 4

Bullys: 24 – 28

Tore: 1:0 (7:31) Matthew White, 1:1 (11:46) Anthony Rech (Festerling, Jormakka/PP1), 1:2 (47:13) Max Görtz (Järvinen, Raabe), 2:2 (55:08) Parker Tuomi (Foucault), 2:3 (65:00) Sebastian Furchner (PS)

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