Showdown in Bremerhaven: Pat Cortina weiß, dass aus den vielen Möglichkeiten mehr Erfolg resultieren muss. Foto: City-Press GmbH/Grizzlys Wolfsburg

Wolfsburg. Am Freitag (19.30) geht es für die Grizzlys Wolfsburg im letzten Gruppenspiel des MagentaSport Cup um alles oder nichts. Bei den Fischtown Pinguins in Bremerhaven muss definitiv ein Sieg her – und selbst dann hat es die Mannschaft von Pat Cortina nicht selbst in der Hand. Um den zweiten Platz zu erreichen, der für die Qualifikation zur Endrunde nötig ist, müssen auch die Krefeld Pinguine am Montag gegen die DEG gewinnen.

Bremerhaven noch ungeschlagen

Die Vorzeichen sind denkbar ungünstig: Tabellenführer Bremerhaven ist noch ungeschlagen, während das Team aus dem Allerpark lediglich die erste Partie gegen eine dezimierte Düsseldorfer EG gewinnen konnte. In den vier aufeinanderfolgenden Niederlagen zeigten die Grizzlys zwar gute Ansätze, aber nicht über die gesamte Spielzeit. “Uns hat der letzte Biss und der Wille gefehlt, den hatten wir zwar im letzten Drittel aber den müssen wir über 60 Minuten bringen”, sagte Verteidiger Dominik Bittner nach dem letzten Spiel.

“Schritt in die richtige Richtung”

“Das Spiel am Dienstag war natürlich nicht das Ergebnis was wir wollten. Von der Performance her, war es aber ein Schritt in die richtige Richtung. Das heißt aber nicht dass wir zufrieden sind. Wir haben mehr Zweikämpfe gewonnen als noch am Samstag, wir sind aber noch nicht da angekommen, wo wir hinmöchten. Nach vier Niederlagen in Folge stellen sich natürlich auch Zweifel ein, deshalb müssen wir den Fokus wieder mehr auf unseren Fortschritt legen, als auf die Ergebnisse”, blickt Cortina zurück.

Effizienz muss besser werden

“Wenn wir auf die beiden letzten Partien zurückblicken, da hatten wir mehr Möglichkeiten zu punkten als der Gegner. 19 zu acht gegen Krefeld, offensichtlich haben wir Struktur in der Defensive. Bei nur acht Chancen des Gegners hat man einen guten Job gemacht. Wo wir besser werden müssen, ist die Effizienz”, so der Coach.

Furchner dabei, U20-Spieler fehlen

Weiterhin fehlen werden Janik Möser und Gerrit Fauser. Wieder dabei ist Sebastian Furchner, der aufgrund eines Magen-Darm-Infekts das letzte Spiel verpasste. Steven Raabe und Jan Nijenhuis werden nicht an der Partie teilnehmen. Dies geschieht auf Wunsch des DEB. Beide Spieler sind für die U20-WM in Edmonton nominiert und werden sich morgen nach dem Training vorsorglich in eine häusliche Quarantäne begeben.

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