Grizzlys gewinnen gegen Roosters: Spencer Machacek hielt mit dem Ausgleichstreffer sein Team im Spiel. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Die Serie hält! Die Grizzlys Wolfsburg holten am 19. Spielag der PENNY DEL gegen die Iserlohn Roosters den sechsten Sieg in Folge. Das Team von Pat Cortina gewann das Spiel am Donnerstagabend im Penaltyschießen mit 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 0:0, 1:0). Dabei zeigten beide Mannschaften eine extrem ausgeglichene Leistung, sodass die Partie folgerichtig erst spät entschieden wurde.

Defensivblöcke komplett umgestellt

Gegen die Roosters änderte Cortina seine Reihen lediglich in der Defensive, stellte dort allerdings gleich alle Blöcke um. Die Angreifer blieben in der jeweiligen Zusammenstellung gleich. Wie bereits in der letzten Partie war Phillip Bruggisser überzählig, als Startgoalie stand erneut Dustin Strahlmeier zwischen den Pfosten. Erfreulich: Valentin Busch stand nach seinem positiven Corona-Test erstmals wieder im Aufgebot.

Zäher Start

Mehrere Unterbrechnungen kennzeichneten die ersten Minuten der Partie, die dadurch zunächst etwas zäh wirkte. So blieben auch echte Chancen erstmal aus. Wolfsburgs erster Schuss auf das Tor erfolgte erst im Powerplay (8.). Dieses und auch das folgende blieben erfolglos. Nach und nach kam auch von Seiten der Grizzlys mehr. Das Drittel endete mit einem ausgeglichenen Schussverhältnis, aber torlos.

Grizzlys mit Glück beim Ausgleichstreffer

Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die Roosters zu ihrem zweiten Überzahlspiel. Die Gästen nutzten ihre Chance mit einem Blueline-Hammer von Robert Raymond (22.). Doch die Gastgeber hatten eine Antwort. Ebenfalls im Powerplay, traf Spencer Machacek einen Nachschuss zum 1:1 (25.). Dabei hatten die Schwarz-Orangen auch ein wenig Glück, den Andreas Jenike war noch mit dem Schlittschuh dran, doch die Scheibe sprang ab und trudelte über die Linie.

Eine Großchance zur nächsten Iserlohner Führung verneinte Dustin Strahlmeier in souveräner Manier, doch abgesehen von diesem gefährlichen Konter (34.) waren die Hausherren nach ihrem Ausgleichstreffer wieder stärker geworden und hatten die Roosters eine Weile eingeschnürt. Erneut war das Chancenkonto am Drittelende ausgeglichen.

Dramatisches Ende des Schlussdrittels

Im letzten Abschnitt ließ die Entscheidung weiter auf sich warten. Iserlohn brachte ein wenig mehr auf das Tor, gefährlich wurde es von beiden Seiten nicht – bis Spencer Machacek einen schnellen Konter einleitete, den Jenike allerdings entschärfen konnte (47.). Am Ende wurde es dramatisch. Knapp 30 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit endete ein Versuch der Niedersachsen auf der Linie, im Fernsehbild scheinbar hinter der Linie. Doch der Schiedsrichter entschied auch nach Videobeweis auf kein Tor (60.).

Festerling und Jormakka sorgen für Entscheidung

So ging es abermals in die Verlängerung, in der sich die Ausgeglichenheit der ersten 60 Minuten fortsetzte. So musste die Entscheidung in das Penaltyschießen vertagt werden. Dort sorgten Garret Festerling und Pekka Jormakka mit ihren Treffern für den Sieg der Hausherren (65.).

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier – Möser, Button – Adam, Melchiori –  Raabe, Likens – Boucher, Festerling, Machacek – Rech, Olimb, Jormakka – Furchner, Järvinen, Görtz – Fauser, Pfohl, Hungerecker – Busch

Torschüsse: 35 – 34

Strafminuten: 6– 8

Bullys: 34 – 25

Tore: 0:1 (21:30) Robert Raymond (Jetzsch, Raedeke/PP1), 1:1 (24.49) Spencer Machacek (Button/PP1), 2:1 (65:00) Pekka Jormakka (PS)

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