Grizzlys siegen gegen Krefeld: Pekka Jormakka (Nr. 25) leitete den Wolfsburger Sieg ein. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Sieg in Folge Nummer Neun! Am 23. Spieltag der PENNY DEL gewannen die Grizzlys Wolfsburg mit 4:2 (2:0, 1:1, 2:1) gegen die Krefeld Pinguine. Mit diesem Erfolg stellte das Team von Pat Cortina die Wolfsburger Vereins-Bestmarke von neun Siegen am Stück aus dem Jahr 2015, damals unter Pavel Gross, ein. Bei dem Heimspiel am Donnerstagabend hatten die Gastgeber das Geschehen fast durchweg unter Kontrolle.

Boucher statt Bruggisser

Erneut gab es Rotation im Wolfsburger Aufgebot. Anstelle von Philipp Bruggisser rückte Jordan Boucher zurück in den Kader. Anstelle des Dänen rutschte Maximilian Adam in die Defensive, wodurch sich auch zwei Sturmreihen veränderten. Zwischen den Pfosten durfte Chet Pickard zum dritten Mal in Folge starten.

Grizzlys übernehmen früh das Kommando

Mit viel Spielfluss aber praktisch ohne nennenswerte Möglichkeiten ging es in das Spiel. Die Hausherren, die nicht nur optisch ein Übergewicht zu verzeichnen hatten, kamen mit fortlaufender Uhr immer öfter in das Krefelder Drittel und erzielten folgerichtig auch den ersten Treffer – auch wenn Pekka Jormakkas 1:0 (8.) eher wie aus dem Nichts kam.

Und Wolfsburg legte nach. Nach einem Konter zahlte der junge Nikita Quapp im Tor der Pinguine Lehrgeld und ließ die Scheibe in den Slot abprallen, wo sich der herangerauschte Matti Järvinen die Gelegenheit zum 2:0 (11.) nicht nehmen ließ. Auf Seiten der Gäste lief nicht viel zusammen, daran änderte auch ein Überzahlspiel nichts.

Wolfsburg legt nach – Krefeld mit Anschluss

Auch im Mittelabschnitt behielten die Schwarz-Orangen das Heft vorerst in der Hand. Bei einem relativ unspektakulärem Verlauf und weiterhin überschaubaren Möglichkeiten zeigten sich die Automobilstädter abermals effektiv und netzten durch den Treffer von Gerrit Fauser zum 3:0 (30.) ein.

Doch je mehr sich das Drittel dem Ende entgegen neigte, kam nun auch der Gegner besser in die Partie. Man agierte offensiv aktiver und war am Ende auch im Torschussverhältnis fast gleichauf. Daraus resultierte der 3:1-Anschlusstreffer (39.) durch Ex-Grizzly Lucas Lessio.

Hausherren geben Heft nicht aus der Hand

Aus der Bahn warf der Gegentreffer die Gastgeber nicht, denn die starteten mit viel Feuer in den Schlussabschnitt. Aber auch hier drohte beiden Torhütern insgesamt selten Gefahr. Doch auch dieses Mal machten die Grizzlys aus wenig viel. In doppelter Überzahl jagte Max Görtz das vorentscheidende 4:1 (48.) in die Maschen.

Die Nordrhein-Westfalen ihrerseits ließen ein doppeltes Powerplay zwar liegen, trafen aber mit einem Mann mehr auf dem Eis zum 4:2 (53.). Das änderte am Erfolg der Wolfsburger nichts – Toto Rech schnürte mit seinem Treffer zum 5:2 (58.) den Sack zu.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Pickard – Melchiori, Likens –  Adam, Button – Möser, Bittner – Furchner, Järvinen, Görtz – Hungerecker, Festerling, Machacek – Boucher, Fauser, Nijenhuis – Rech, Olimb, Jormakka

Torschüsse: 32 – 22

Strafminuten: 10– 8

Bullys: 19 – 33

Tore: 1:0 (7:54) Pekka Jormakka (Olimb), 2:0 (10:16) Matti Järvinen ( Furchner, Button), 3:0 (29:35) Gerrit Fauser (Boucher), 3:1 (38:14) Lucas Lessio (Mass), 4:1 (47:34) Max Görtz (Järvinen, Machacek/PP2), 4:2 (52:42) Laurin Braun (C. Braun/PP1), 5:2 (57:01) Anthony Rech (Olimb, Jormakka)

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