Duisburg/Braunschweig. Torsten Lieberknecht ist nicht mehr Cheftrainer des MSV Duisburg. Nach einem Fehlstart mit nur zwei Siegen aus acht Spielen zog der Drittligist aus Meiderich am Dienstag die Reißleine. Foto: Agentur Hübner/Archiv

“Die Ergebnisse stimmen nicht”

Der aktuelle Tabellenplatz 17 ist nicht das erklärte Ziel des Traditionsvereins aus Duisburg. Dies wurde einen Tag nach der 1:3-Pleite gegen Viktoria Köln noch einmal deutlich untermauert: „Wir haben in dieser Saison auch nach acht Spielen nicht zu Konstanz und Stabilität gefunden“, erklärte Sportdirektor Ivo Grlic via MSV-Homepage, „die Ergebnisse stimmen nicht, und eine positive Entwicklung haben wir leider auch nicht erkennen können. Das macht diesen Schritt jetzt notwendig. Denn die Mannschaft hat Potenzial, und wir sind überzeugt davon, dass wir mit diesem Potenzial wieder in die Erfolgsspur kommen – auch wenn es das erste Ziel sein muss, wieder in ruhiges Fahrwasser zu kommen.“

Seit fast genau zwei Jahren betreute der ehemalige Braunschweiger Erfolgstrainer die Meidericher. In der vergangenen Saison stand die Mannschaft des 47-Jährigen lange Zeit auf einem Aufstiegsplatz, musste nach dem Restart aber der hohen Belastung Tribut zollen. Nun der miserable Saisonstart 2020/21. Im Sommer verlor Lieberknecht bereits seinen langjährigen Co-Trainer Darius Sholtysik, dessen Vertrag nicht verlängert wurde.

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