Löwen in Würzburg: Pete Strobl (links) möchte an den Erfolg gegen Vechta anknüpfen. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Zum 4. Spieltag der easyCredit BBL treten die Basketball Löwen Braunschweig am Sonntag (20.30) bei Tabellenverfolger s.Oliver Würzburg zum ersten von sieben Pflichtspielen im Dezember an. Nach dem Heimsieg gegen Vechta möchte das Team von Pete Strobl nun auch auswärts punkten.

Intensiv an Defense und Ballbewegung gearbeitet

Nach der Rückkehr von ihren Länderspielen und negativen Coronatests fanden sich Lukas Meisner, Karim Jallow und Martin Peterka am Mittwoch wieder beim Mannschaftstraining der Löwen ein. Strobl hätte nach dem Sieg gegen Vechta lieber gleich weitergespielt, so galt es die Pause zu nutzen: “Wir haben während der Abwesenheit von Lukas, Karim und Martin natürlich an vielen Dingen gearbeitet. Aber mit Karim hat nicht nur unser Motor gefehlt, sondern mit Lukas und Martin auch große Körper, die man im Training nicht einfach ersetzen kann. Sobald wir wieder komplett waren, haben wir versucht, auf dem Vechta-Spiel aufzubauen und haben weiter intensiv an unserer Verteidigung und unserer Ballbewegung gearbeitet.”

Würzburgs Big Man ist wieder fit

Der Gegner aus Unterfranken hingegen, hielt sich unter anderem mit einem Testspiel gegen medi bayreuth fit und ging nach einem 89:79 als Sieger vom Platz. In den bisherigen drei Ligaspielen hat Würzburg mit einem Sieg den selben Punktestand der Braunschweiger aufzuweisen. Wichtig für die Mannschaft von Dennis Wucherer war vor allem die Rückkehr von Justin Sears. Der war zur neuen Spielzeit aus Oldenburg gekommen, litt aber lange unter einem Achillessehnenanriss. “Sears ist ein ‘high level’ Big Man” attestiert Strobl dem US-Amerikaner.

Neben diesem gab es auch sonst reichtlich Wechsel im Kader. Während man Felix Hoffmann, Florian Koch, Joshua Obiesie und Nils Haßfurther halten konnte, zogen Leistungsträger wie Jordan Hulls, Skyler Bowlin und Cameron Wells ihrer Wege. Hintergrund: Würzburg musste aufgrund der Coronakrise Etatkürzungen hinnehmen und hat nun einen junges und talentiertes Team aufgestellt.

Viele junge Talente

“Würzburg hat Spieler mit Potenzial geholt, die sich beweisen und die großen Fußstapfen, die ihre Vorgänger hinterlassen haben, ausfüllen wollen”, sagt Übungsleiter der Löwen. Dazu gehören: Der 25-jährige Point Guard Tayler Persons vom holländischen Erstligisten ZZ Leider, mit 14,3 Punkten aktuell Topscorer der Wucherer-Mannschaft. Der 24-jährige Power Forward Zach Smith, der mit viel Athletik kommt. Nachwuchs-Small Forward Tyson Ward und Guard Cameron Hunt. Der 23-Jährige lief in der vergangenen Saison für das Würzburger ProB-Team auf. Viel internationale Erfahrung bringt hingegen der 34-jährige Micah Downs mit.

Dazu zählt der 25 Jahre alte Point Guard Tayler Persons, der vergangene Saison beim holländischen Erstligisten ZZ Leiden überzeugt hat und aktuell Würzburger Topscorer mit 14,3 Punkten ist. Aber auch der 24-jährige athletische Power Forward Zach Smith (8,3 PpS), der vielseitige Rookie-Small Forward Tyson Ward (5,7 PpS, 4,7 ApS) sowie der 23 Jahre alte Guard Cameron Hunt (5,3 PpS), der vergangene Saison noch im Würzburger ProB-Team spielte, fallen in diese Kategorie.

Mit dem 34-jährigen Micah Downs haben die Würzburger auch einen international erfahrenen Spieler geholt, der 13,3 Zähler pro Spiel erzielt. Ob Mark Ogden (11,3 PpS) noch zum Einsatz kommen wird, ist nicht bekannt. Der Big Man hatte Anfang Oktober einen Zweimonatsvertrag unterschrieben und sollte den Frontcourt bis zur nun erfolgten Genesung von Sears verstärken.

“Um in Würzburg unseren ersten Auswärtssieg zu holen, müssen wir hart und gleichzeitig schlau spielen, aber vor allem auch auf den Ball aufpassen”, lautet Strobls Marschroute.

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