Löwen siegen in Vechta: Lukas Meisner zeigte erneut eine starke Leistung – vor allem aus der Distanz. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Vechta/Braunschweig. Am 19. Spieltag der easyCredit BBL siegten die Basketball Löwen Braunschweig bei RASTA Vechta mit  71:80 (22:26, 23:14, 11:23, 15;17). Für das Team von Pete Strobl war es beim Tabellenletzten kein Geschenk. Vechta zeigte viel Kampf und musste sich erst im letzten Abschnitt endgültig geschlagen geben.

Löwen siegeshungrig?

Nach zwei knappen Niederlagen gegen den Tabellenführer Ludwigsburg und den drittplatzierten Crailsheim, sollte beim Schlusslicht in Vechta wieder ein Sieg her. Von genug Siegeshunger konnte man nach den zuletzt knappen Ergebnissen ausgehen. Das erste Saison-Duell mit der Vechtaern endete übrigens zugunsten der Braunschweiger.

Braunschweig gewinnt Auftaktviertel

Doch es sollte kein einfacher Start werden für die Gäste. Die wirkten optisch zunächst stärker, doch die Hausherren kämpften verbissen, hielten sich mit Drei-Punkt-Würfen im Spiel und gingen in Minute sechs mit dem 11:9 erstmals in Führung. Die gab den West-Niedersachsen genug Aufwind und Selbstsicherheit. Aus der Distanz versenkte man fast zwei Drittel aller Versuche und zog bis auf 21:15 (7.) davon. Dennoch drehten Karim Jallow und Luc van Slooten das Spiel zum Viertelende souverän auf 22:26.

Vechta dreht das Spiel

Eine Weile lief es nicht bei den Gastgebern, doch das Team von Thomas Päch rappelte sich wieder und blieb auf Tuchfühlung. Auf Seiten der Löwen litten mit fortlaufender Uhr die Wurfquoten. Vechta hingegen arbeitete sich weiter heran und errang mit dem 38:36 (17.) auch erstmals wieder die Führung. Bis zur Halbzeitpause gab die gastgebende Mannschaft das Heft nicht mehr aus der Hand und nahm ein 45:40 mit in den dritten Abschnitt.

Löwen führen Wende herbei

Nachdem die Löwen im zweiten Viertel keinen Dreier versenken konnten, gelang dies erstmals wieder in Person von Lukas Wank, der auch im nächsten Angriff erneut punktete. Unmittelbar danach verkürzte Neuzugang Arnas Velicka auf 49:48 (24.). Die erste Chance zur Führung verpasste ausgerechnet Jallow, der sich den Ball auf den Fuß dribbelte (25.). Auf einen Dreier des weiterhin treffsicheren Meisner hatten die Vechtaer eine prompte Antwort. Doch in Minute 29 gelang den Braunschweiger die Wende, zum Viertelende lautete der Spielstand 56:63.

Braunschweig bringt Führung über die Zeit

Nun lief es rund für das Strobl-Team, der Abstand überschritt beim 59:70 (32.) erstmals die Zehn-Punkte-Marke. Gelaufen war das Spiel aber noch nicht. Die Differenz pendelt sich eine Weile lang bei acht Zählern ein, doch es zeichnete sich ab, dass für Vechta nun nichts mehr zu holen war. Braunschweig brachte die Führung am Ende sicher über die Zeit.

Basketball Löwen: Wank 12 (6 Rebounds), Watkins n.e., Zeeb 2, van Slooten 5 (3 Assists), Meisner 16, Robinson 1 (3 Assists), Göttsche 1, Peterka 5, Roosch n.e., Velička 9 (7 Rebounds, 7 Assists), Schilling 11 (5 Rebounds), Jallow 18 (6 Rebounds).  

RASTA Vechta: Peno 4 (8 Assists), Stenzel n.e., Hasbargen 2, Kalu n.e., Young 16, Mason n.e., Hundt 4, Barnett 9, Rohwer 11, Christen 2, Hunt 11 (11 Rebounds, 3 Assists)), Vorhees 8 (3 Assists).

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