ALBA gegen Löwen: Gegen die Gastgeber war es auch in der Offensive schwer. Foto: Daniel-André Reinelt/Archiv

Berlin/Braunschweig. Die Basketball Löwen Braunschweig haben das letzte Gruppenspiel des MagentaSport BBL-Pokals bei ALBA Berlin verloren und damit die Teilnahme an den Final Four verpasst. Am Mittwochabend unterlag das Team von Pete Strobl in der Hauptstadt deutlich mit 103:63 (21:18, 25:18, 30:13, 27:14). Eine gute Startphase der Gäste ließen die Berliner nicht lange auf sich sitzen und distanzierten den Gegner mit fortlaufender Spielzeit.

Theoretische Chance nutzen

In dem durch die vergangene Quarantäne bedingten sehr engen Spielplan der Löwen, ging es nun innerhalb weniger Tage bereits zum zweiten Mal gegen den Double-Sieger. Im Ligaspiel vom Sonntag zeigten die Braunschweiger eine starke Leistung und unterlagen mit 76:82 nur knapp. In der Bundeshauptstadt wollte man die theoretische Chance zur Teilnahme an der Endrunde nutzen.

ALBA stoppt guten Löwen-Start

Die Löwen erwischten einen guten Start, zeigten sich wachsam in der Verteidigung und spielten sich sogleich mit 4:10 in Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn die Gastgeber stoppten den Braunschweiger Lauf ihrerseits mit einem 6:0-Run und egalisierten den Spielstand (6.). Auch eine Auszeit Strobls änderte nichts. ALBA nahm das Heft in die Hand und lag zum Viertelende mit 21:18 in Führung.

Im zweiten Durchgang setzte sich dieses Bild fort. Berlin zog auf knapp zehn Punkte davon (14.), bevor die Löwen wieder den Anschluss fanden. Immerhin kam man beim 36:34 wieder bis auf zwei Zähler heran (16.). Zu mehr reichte es allerdings nicht. Zur Halbzeit lautete der Zwischenstand 46:36. Auffällig: Nach seinem starken Auftritt gegen die Berliner im Ligaspiel, zeigte sich bei ausgeglichener Mannschaftsleistung Martin Peterka auch heute wieder präsent.

Braunschweig findet kein Mittel gegen Berliner Übermacht

Im dritten Viertel zeigte Berlin seine ganze Stärke und distanzierte sich immer weiter von den Gästen aus der Löwenstadt. Gute drei Minuten vor dem Ende des dritten Durchgangs prangte ein 61:42 auf der Anzeigetafel (27.). Mit forlaufender Uhr zeichnete sich eine klare Angelegenheit immer weiter ab. Mit dem 76:49 war die Partie kurz vor Beginn des letzten Viertels nahezu entschieden. Das Braunschweiger Team fand gegen die Berliner Übermacht kein Mittel mehr und verlor das Duell mit 40 Punkten Rückstand.