Löwen – Vechta: Auch in der Defense lief es diesmal besser. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Sieg im dritten Derby! Mit einem 96:78 (21:19, 23:27, 29:14, 23:18) holten sich die Basketball Löwen gegen RASTA Vechta den ersten Sieg der aktuellen easyCredit BBL-Spielzeit. Dabei lief es in der ersten Halbzeit eher auf Augenhöhe. Nach einem knappen Rückstand zur Pause, riss das Team von Pete Strobl die Partie immer weiter an sich.

Duell zwei noch siegloser Teams

Beim dritten Niedersachsen-Derby der noch jungen Spielzeit trafen mit Braunschweig und Vechta zwei noch sieglose Kontrahenten aufeinander. Für Pete Strobl galt es gegen den neuformierten Konkurrenten vor allem, die Fortschritte in der Verteidigung weiter auszubauen und auf etwas mehr Ballbewegung zu setzen.

Löwen gewinnen erstes Aufktakt-Viertel der Saison

In den ersten Minuten sah es nicht nach einem guten Start der Löwen aus. Nach gewonnenem Tip-Off gelangen Vechta zwei schnelle Punkte, auf welche die Hausherren zwar mit einem Dreier von James Robinson antworteten, sich in der Folge jedoch schwer taten, nachzulegen. Erst nach rund vier Minuten stand auf der Anzeigetafel mehr für die Braunschweiger.

Nun war es Rasta, deren Versuche seltener den Weg in den Korb fanden. Vor allem die Drei-Punkt-Würfe waren weniger von Erfolg gekrönt. Mit fortlaufender Uhr ließen die Wurfquoten auf beiden Seiten zu wünschen übrig, doch Vechta konnte ausgleichen (8.). Immerhin: Drei Punkte von Luc van Slooten sorgten beim Stand von 21:19 für den ersten Gewinn eines Auftaktviertels in dieser Saison.

Vechta geht mit knapper Führung in die Pause

Im Gegensatz zu den beiden ersten Partien stach beim Strobl-Team in Sachen Scoring bis zu diesem Zeitpunkt kein Spieler besonders hervor. Lukas Meisner hatte nach dem ersten Viertel die meisten Zähler auf dem Konto. Braunschweig hatte auch im zweiten Abschnitt die Nase zunächst knapp vorne. Dafür sorgte abermals Ex-Vechtaer van Slooten mit zwei weiteren Treffern aus der Distanz (16.).

Dennoch blieb die Mannschaft von Thomas Päch dran und konnte in der 17. Minute erneut in Führung gehen – Karim Jallow stopfte nur kurz darauf zum 41:40. Im Anschluss hatte Vechta einen kurzen Lauf. Nach diversen Fehlversuchen fand erstmals wieder ein Drei-Punkt-Wurf seinen Weg in das Netz, zwei weitere Zähler unmittelbar danach sorgten für eine 5-Punkte-Führung des Roadteams. Ein Buzzerbeater von Kostja Mushidi reduzierte den Halbzeitrückstand der Löwen auf 44:46.

Mushidi schießt Löwen zu klarem Viertelerfolg

Den Auftakt zur zweiten Halbzeit konnten die Gäste für sich verbuchen. Jordan Barnetts spektakulärer Dunk sorgte für den Zwischenstand von 44:50 (22.). Doch der Abstand währte nicht lange. Nun nahm Braunschweig das Heft in die Hand, drehte das Spiel innerhalb kürzester Zeit auf 51:50 (23.) und legte noch weitere fünf Zähler oben drauf. Erst beim Stand von 56:50 (25.) legte Vechta per Freiwurf wieder nach.

Doch das Team von der Oker blieb weiter am Drücker. Mittlerweile hatten sich Mushidi (15) als bester Scorer seiner Mannschaft etabliert, dessen Dreierquote lag zu diesem Zeitpunkt bei 75 Prozent. Knapp eineinhalb Minuten vor Ende des dritten Viertels lagen die Gastgeber mit 73:60 vorne.

Braunschweig reißt Sieg eindrucksvoll an sich

Zu Beginn des letzten Viertels knüpfte die Heimmannschaft daran an, was sie im dritten Abschnitt angefangen hatte. Karim Jallow erkämpfte sich den Offensivrebound, der Ball landete bei van Slooten, der erfolgreich zum 76:60 (31.) versenkte. Die Gäste reduzierten den Abstand zwischenzeitlich, trafen mal wieder aus der Distanz, verschliefen jedoch die Abwehrarbeit (34.).

Der deutliche Vorsprung pendelte sich ein. Beim Auswärtsteam funktionierte immer weniger, vor allem in der Defense kam kaum noch Gegenwehr – Gavin Schilling stopfte nach einem feinen Steal ungestört und eindrucksvoll zum 91:69 (37.). Nur kurz darauf punktete sich Lukas Meisner mit seinem fünften Dreier an die Spitze seiner Mannschaft und sorgte für einen deutlichen Spielstand von 94:73 (38.). Der Sieg der Basketball Löwen war bis zum Spielende nicht mehr in Gefahr.

Basketball Löwen Braunschweig: (folgt)

RASTA Vechta: (folgt)

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