Am 13. November können die Mitglieder des BTSV Eintracht von 1895 e.V. auch von daheim aus teilnehmen. Foto: Frank Vollmer/Archiv

Braunschweig. Noch hat der BTSV Eintracht von 1895 e.V. keinen neuen Präsidentschaftskandidaten für die Jahreshauptversammlung am 13. November vorgestellt. Am Mittwoch gab der Verein bekannt, dass der Modus der Versammlung geändert wird. Natürlich hat dies in erster Linie mit der Pandemie zu tun. 

Mit Spannung erwartete Versammlung

Die diesjährige Jahreshauptversammlung (JHV) des Gesamtvereins BTSV Eintracht von 1895 e.V. am 13. November wird mit Spannung erwartet. Im Rahmen der Mitgliederversammlung soll ein neuer Präsident und Nachfolger von Sebastian Ebel gewählt werden. Im Vorfeld der JHV hatte der designierte Kandidat und Unternehmer Helmut Streiff nach Kritik aus der Fanszene zurückgezogen. Bisher hat der Verein keinen neuen Kandidaten vorgestellt. 

Zumindest der Modus für die Versammlung steht nun fest und bleibt in Zeiten von Corona in seiner Durchführung nicht unangetastet. So wird es 2020 eine hybride Veranstaltung geben. Darauf hat sich der Vorstand des Gesamtvereins auf seiner aktuellsten Sitzung verständigt. Konkret bedeutet dies, dass die Mitgliederversammlung sowohl als Präsenzveranstaltung in der Stadthalle stattfinden wird, den Mitgliedern aber auch die Möglichkeit gegeben wird, digital von zu Hause aus teilzunehmen. Über die weitere Vorgehensweise zur Durchführung und Organisation der Veranstaltung will der Verein von nun an regelmäßig informieren.

“Entspricht unserem Verständnis von Demokratie”

„Wir befinden uns in einer besonderen Situation und diese erfordert besondere Maßnahmen”, sagt Christoph Bratmann, der aktuell die Amtsgeschäfte des Präsidenten leitet und fügt hinzu: “Als Präsidium und Vorstand des BTSV wollen wir sicherstellen, dass möglichst viele Mitglieder an der Versammlung teilhaben können. Das entspricht unserem Verständnis von Demokratie. Dabei erreichen wir über den Weg der digitalen Teilnahme, dass Mitglieder, die aktuell verständlicherweise größere Menschenansammlungen trotz guter Hygienekonzepte meiden, ihre Teilnahme-, Stimm- und Rederechte dennoch wahrnehmen können. Auch schützen wir damit unsere Leistungssportlerinnen und Leistungssportler, die Tag für Tag und Wochenende für Wochenende unter erschwerten Bedingungen ihrer Sportart nachgehen. Eine Infektion dieser hätte nicht nur aus sportlicher Sicht weitreichende Folgen für deren Wettbewerbe.“

Mehr zum Thema