Grizzlys siegen in Krefeld. Spencer Machacek entschied in der Verlängerung. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Krefeld/Wolfsburg. Vierter Sieg in Folge! Am 17. Spieltag der PENNY DEL gewannen die Grizzlys Wolfsburg bei den Krefeld Pinguinen mit 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1). Das Team um Pat Cortina kam erst im zweiten Drittel gut ins Spiel, ließ sich die Führung im letzten Abschnitt vom kämpferischen Schlusslicht jedoch wieder nehmen. In der Overtime entschied Spencer Machacek für die Gäste.

Fauser wieder da

Erneut gab er Veränderungen im Kader der Wolfsburger. Gerrit Fauser stand nach längerer Verletzungspause erstmals wieder im Kader, dafür fehlte Jan Nijenhuis, der erkrankt ausfiel. Jordan Boucher war abermals überzählig, im Kasten stand ein weiteres Mal Dustin Strahlmeier.

Krefeld schussfreudiger – keine Tore

Es wirkte nicht wie ein Spiel beim Tabellenletzten. Der Gastgeber brachte von Anfang an mehr auf das Tor, Strahlmeier musste einige Male eingreifen und zeigte dabei eine souveräne Leistung. Treffer fielen im ersten Drittel nicht, auch die beiden Überzahlspiele verliefen ohne eine Veränderung des Spielstandes.

Spannender Mittelabschnitt – Grizzlys in Führung

Im zweiten Abschnitt kamen die Grizzlys deutlich besser in das Spiel. Zwar gab es noch immer Abstimmungprobleme, dafür kam man zu mehr Möglichkeiten. Eine davon nutzte Sebastian Furchner, der die Scheibe goldrichtig im Slot agierend an Marvin Cüpper vorbei zum 1:0 (26.) in das Gehäuse schob.

Davon ließen sich die Pinguine nicht beirren, agierten nun wieder offensivfreudiger – und belohnten sich dafür. Nikita Shatsky egalisierte den Spielstand in Bauerntrick-Manier, Strahlmeier reagierte dabei etwas zu spät (34.). Der Spielstand hatte nicht lange Bestand. Der Torschütze des 1:1 musste in die Kühlbox, die Gäste – mittlerweile stark in Überzahl – ließen sich die Powerplay-Chance nicht entgehen. Max Görtz sorgte für die erneute Führung (35.).

Pinguine retten sich in die Verlängerung

Krefeld brannte auf den Ausgleich, feuerte im letzten Abschnitt wieder mehr auf das Gehäuse und drängte den Gegner mehrfach in dessen Drittel zurück. Wolfsburg tat deutlich weniger für den nächsten Treffer. Folgerichtig klingelte es wieder zugunsten der Krefelder. In einer Situation, in der die Grizzlys-Defensive völlig unsortiert agierte, spitzelte Brett Olson das 2:2 (54.) über die Linie.

Machacek mit der Entscheidung

Eine Entscheidung in regulärer Spielzeit wollte nicht fallen, für die Pinguine war es die erste Overtime der Saison. Nach gut zwei Minuten netzte Spencer Machacek den Siegtreffer für die Gäste ein.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier – Melchiori, Likens – Button, Bruggisser –  Möser, Raabe – Furchner, Järvinen, Görtz – Adam, Festerling, Machacek  – Fauser, Pfohl, Hungerecker – Rech, Olimb, Jormakka

Torschüsse: 42 – 32

Strafminuten: 4 – 4

Bullys: 29 – 18

Tore: 0:1 (25:39) Sebastian Furchner (Görtz, Järvinen), 1:1 (33:11) Nikita Shatsky (Braun), 1:1 (34:56) Max Görtz (Järvinen, Button/PP1), 2:2 (53:50) Brett Olson (Karsums, Braun), 2:3 (62:02) Spencer Machacek (OT)

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