Grizzlys gegen Pinguins: Eine ganze Weile verlief das Spiel auf Augenhöhe. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Am 12. Spieltag der DEL unterlagen die Grizzlys Wolfsburg den Fischtown Pinguins Bremerhaven knapp mit 1:2 (0:0, 1:1, 0:1). Dabei zeigte sich das Team von Pat Cortina durchaus kämpferisch und vor allem defensivstark, schoss abermals mehr auf das Gehäuse als der Gegner, doch scheiterte ebenfalls wieder einmal an der Effektivität.

Neuzugang Jormakka dabei

Der Neuzugang Pekka Jormakka sorgte erneut für Rotation auf Seiten der Gastgeber. Denen fehlten beim Duell gegen den Tabellendritten Gerrit Fauser, Dominik Bittner und Garret Festerling verletzungsbedingt– Phillip Bruggisser war überzählig.

Keine Tore im ersten Drittel

Mit viel Intensität ging es in das Nordduell, wobei die Pinguins zunächst ein Übergewicht für sich verbuchen konnten und es dem Gastgeber schwer machten, einen geordneten Spielaufbau zu organisieren. Dennoch lag die erste der wenigen guten Chancen auf Seiten der Wolfsburger, als Valentin Busch im eins-gegen-eins an Brandon Maxwell scheiterte, der das kurze Eck zumachte (4.).

Zur Mitte des ersten Drittels waren die Grizzlys etwas besser im Spiel angekommen, zeigten mehr Zug zum Tor und kamen nun auch zu einigen Möglichkeiten. Für Aufregung sorgte ein Bremerhavener Treffer mit dem Erklingen der Sirene des ersten Abschnitts, der nach Videobeweis nicht zählte (20.).

Duell auf Augenhöhe

Gegen das powerplaystärkste Team der Nordgruppe gelang gleich zu Beginn des zweiten Drittels die Überraschung, doch Spencer Machaceks Alleingang in Unterzahl war nicht von Erfolg gekrönt (21.). Die Schwarz-Orangen kamen zu einer guten Phase, fesselten den Gegner des Öfteren in dessen Drittel und feuerten mittlerweile auch mehr auf das Tor (28.). Dennoch konnten die Grizzlys das Heft nicht komplett in die Hand nehmen, im Anschluss zeigten sich die Pinguins wieder druckvoller.

Das Spiel wurde ansehnlicher, der erste Treffer guckte mehrmals durch die Tür, doch eine starke Defensive auf beiden Seiten verhinderte weiterhin, dass eines der Teams in Führung gehen konnte. Die versagte allerdings drei Minuten vor der nächsten Pause, als sich Tye McGinn gegen drei Wolfsburger zum 0:1 (37.) durchsetzen konnte. Jedoch hatten Cortinas Mannen eine Antwort parat und stellte über Matti Järvinens Nachschusstor die alten Spielstand schnell wieder her (38.).

Pinguins mit später Entscheidung

Im letzten Drittel ging es weiter rauf und runter, keiner der Kontrahenten konnte einen klaren Vorteil für sich verbuchen. Ein wenig Glück hatten die Hausherren nach zwei Pfostenschüssen des Gegners (45.). Ansonsten zeichnete sich ein gewohntes Bild, Wolfsburg schoss mehr auf das Tor, machte daraus aber nichts. Abermals roch es nach Verlängerung, doch knapp zwei Minuten vor Schluss entschied Miha Verlic das Spiel für Bremerhaven (59.).

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Pickard – Möser, Melchiori – Wurm, Button – Raabe, Likens –  Furchner, Järvinen, Görtz – Hungerecker, Nijenhuis, Jormakka – Boucher, Pfohl, Rech  – Busch, Olimb, Machacek –  Adam

Torschüsse: 36 – 23

Strafminuten: 4 – 4

Bullys: 19 – 33

Tore: 0:1 (36:49) Tye McGinn (Quirk, Dietz), 1:1 (37:37) Matti Järvinen (Furchner, Görtz), 1:2 (58:37) Miha Verlic (Urbas, Jeglic)

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