Grizzlys gegen Pinguins: Sebastian Furchner sieht dem Spiel optimistisch entgegen. Foto: City-Press GmbH/Grizzlys Wolfsburg

Wolfsburg. Am Freitag (19.30) empfangen die Grizzlys Wolfsburg die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven zum dritten Spiel der Gruppe A im MagentaSport Cup. Nach einem Sieg und einer Niederlage rangieren die Schwarz-Orangen auf Platz zwei in der Tabelle. Nun gilt es, aus den Fehlern des Krefeld-Spiels zu lernen, sagt ein positiv gestimmter Grizzlys-Kapitän Sebastian Furchner.

Bremerhaven nach zwei Spielen Tabellenführer

Der Gegner aus dem Norden der Republik kann bisher auf eine gute Bilanz blicken. Nach Siegen gegen die Krefeld Pinguine und die Düsseldorfer EG derzeit Tabellenführer der Staffel. Während sich die Mannschaft von Thomas Popiesch gegen Krefeld vor allem in Überzahl erfolgreich zeigte, war es gegen die DEG am Ende knapp. Der Sieg gelang erst im Penaltyschießen. Dabei litt Düsseldorf noch immer unter einem dezimierten Kader, konnte diesen aber immerhin mit Jerome Flaake und Charlie Jahnke (beide erzielten einen Treffer) auffüllen.

Wolfsburg konnte das Krefeld-Spiel nicht mehr drehen

Wolfsburg profitierte im ersten Spiel gegen Düsseldorf von deren großem Lazarett und gewann klar mit 7:0. In Krefeld war von dieser Leistung wenig zu sehen. Trotzdem die Pinguine erst seit rund zwei Wochen auf dem Eis trainieren konnten und aufgrund diverser Neuzugänge in Sachen Teambuilding gegenüber der Grizzlys eher im Nachteil waren, gelang es dem Team von Pat Cortina nicht, den Vorsprung aus zwei Monaten Eistraining umzusetzen. In den ersten Minuten war zwar noch ein leichtes Übergewicht der Gäste zu erkennen, nach einem Doppelschlag des Gegners kamen die Automobilstädter auch wieder heran, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen – es fehlte trotz mehr Spielanteilen auch an Durchschlagskraft.

“Ein bisschen den Start verschlafen”

Beim letzten Spiel in Krefeld haben wir ein bisschen den Start verschlafen, haben versucht die Scheiben zu sichern und hinten gut rauszuspielen. Das ist uns nur teilweise gelungen und so haben wir Krefeld zu zwei Toren kommen lassen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt aber normal, dass man auch mal mit Rückschlägen umgeht und Sachen ausprobiert, die dann vielleicht nicht so klappen. Die Frage ist dann immer, wie man darauf reagiert. Danach haben wir ein gutes Spiel gemacht, konnten aber das Ergebnis nicht mehr drehen”, so der Kapitän.

“Aus Fehlern lernen”

“Aber dafür ist die Vorbereitung da. Das Spiel was jetzt ansteht, das Nord-Derby, da gehts darum aus den Fehlern des letzten Spiels zu lernen, Sachen umzusetzen die wir einstudiert haben und Dinge besser zu machen als in Krefeld. Ich bin sehr optimistisch dass wir unser Heimspiel gewinnen werden”, so Furchner weiter.

Möser mit Herzmuskelentzündung

Mindestens Janik Möser wird den Wolfsburgern aufgrund einer Herzmuskelentzündung weiterhin fehlen.

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