Grizzlys unterliegen Haien: Trotz starkem Kampf war gegen die Haie heute nichts zu holen. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Am 26. Spieltag der PENNY DEL unterlagen die Grizzlys Wolfsburg den Kölner Haien mit 2:3 (1:3, 0:0, 1:0). Die Mannschaft von Pat Cortina zeigte sich am Freitagabend dabei durchweg bemüht, erspielte sich zahlreiche Chancen und sorgte gegen Ende nochmal für Spannung – zum Sieg reichte es jedoch nicht.

Weiterhin kaum Veränderung im Kader

Auch gegen die Haie gab es fast keine Veränderungen im Wolfsburger Kader. Cortina tauschte lediglich die Reihen untereinander komplett, Adam und Butto wechselten die Seiten und Valentin Busch stand wieder im Kader. In das Gehäuse kehrte Chet Pickard zurück.

Haie effektiver

Wie gewohnt kamen die Hausherren mit viel Offensivdruck in das Spiel und verbuchten dabei anfangs deutlich mehr Möglichkeiten als der Gegner. Einen Dämpfer gab es in Minute fünf, als Ryan Button nach einem gegnerischen Stockschlag erstmal in die Kabine musste. Aus dem Wolfsburger Powerplay wurde im späteren Verlauf eine doppelte Überzahl, in der die Grizzlys jedoch nicht wirklich etwas bewegen konnten.

Die Kölner hingegen kamen nach und nach immer besser rein und nutzten ihrerseits ein Überzahlspiel, um sich durch Landon Ferraro mit 0:1 (11.) in Führung zu bringen. Dann ging es Schlag auf Schlag, sowohl mit Strafen als auch mit Toren. Das Heimteam hatte mit Toto Rechs 1:1 (16.) zwar eine Antwort parat, doch nur 23 Sekunden später stellte Jon Matsumoto den alten Spielstand wieder her (16).

Damit nicht genug, schickte Freddy Tiffels die Gastgeber nach einem sehenswerten Treffer zum 1:3 (20.) kurz vor der ersten Sirene in die Pause.

Grizzlys bemüht – Köln hält stand

Im zweiten Durchgang bemühten sich die Wolfsburger um den Anschluss, doch die Haie zeigten sich wiederstandsfähig, spielten nicht das Eishockey eines Tabellenvorletzten. So gelang es dem Team aus dem Allerpark nicht, zählbare Akzente zu setzen, zumal auch Köln offensiv nicht untätig blieb.

Likens sorgt für Hoffnung

Auch im letzten drittel rackerten sich die Schwarz-Orangen weiterhin ab und erarbeiteten sich auch diverse gute Möglichkeiten, auch wenn die Haie-Abwehr nur wenig freie Schusschancen sorgte. Selbst im grundsätzlich gut funktionierenden Powerplay der Wolfsburger wollte die Scheibe einfach nicht über die Linie – bis Jeff Likens nach großem Getümmel im Kölner Slot kaltschnäuzig zum 2:3 (52.) einnetzte. Dennoch brachten die Haie den knappen Vorsprung über die Zeit.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Pickard – Möser, Bittner – Adam, Button – Melchiori, Likens – Hungerecker, Festerling, Machacek – Furchner, Järvinen, Görtz – Boucher, Fauser, Nijenhuis – Rech, Olimb, Jormakka – Busch

Torschüsse: 39 – 31

Strafminuten: 14– 14

Bullys: 33 – 28

Tore: 0:1 (10:18) Landon Ferraro (Akeson/PP1), 1:1 (15:11) Anthony Rech (Olimb, Jormakka/PP1), 1:2 (15:34) Jonathan Matsumoto (Barinka, Ma. Müller), 1:3 (19:54) Frederik Tiffels (Zerressen, Akeson), 2:3 (51:48) Jeffey Likens (Olimb)

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