Pinguins gegen Grizzlys: Nach einem starken ersten Abschnitt bauten die Wolfsburger im zweiten Drittel ab. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Bremerhaven/Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg unterlagen am 6. Spieltag der PENNY DEL bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven am Mittwochabend mit 2:5 (1:1, 1:3, 0:1). Dabei war es wie schon im Spiel zuvor ein guter Start des Teams um Pat Cortina. Ab dem zweiten Abschnitt konnten die Gäste jedoch nicht mehr an den guten Auftakt anknüpfen und kassierten auch wieder in Unterzahl – im eigenen Powerplay klappte nichts.

Raabe und Nijenhuis wieder da

Zwei Niederlagen waren das Ergebnis gegen den späteren Finalisten im MagentaSport Cup. Seit Beginn der DEL Saison hat das Team von Thomas Popiesch mit zwei Siegen und zwei Niederlagen bisher ein ausgeglichenes Punktekonto und rangiert als momentan fünfter einen Platz hinter den Grizzlys. Dort waren Steven Raabe und Jan Nijenhuis von der U20 WM aus Edmonton wiedergekehrt.

Grizzlys effektiv aber mit Pech

Ähnlich der Partie bei der DEG verlief auch hier das erste Drittel mit wenig Unterbrechungen. Wolfsburg musste in Minute drei in Unterzahl, überstand diese aber ohne Probleme. Torchancen waren zunächst Mangelware, doch diesmal zeigten sich die Grizzlys effektiv und gingen mit einem abgefälschten Treffer durch Spencer Machacek mit 0:1 (9.) in Führung. Die Gäste nahmen das Heft in die Hand, entschieden die meisten Zweikämpfe für sich und bestachen durch mehr Zug zum Tor. Dennoch hatte man Pech. Ein Schuss von Anders Kroogsgard prallte von Phillip Bruggissers Schlittschuh zum Ausgleich in das Gehäuse (17.).

Pinguins drehen auf

Im zweiten Drittel bewiesen die Pinguins, weshalb sie in der noch jungen Saison zu den Top-Teams im Powerplay gehören, als Jan Urbas in Überzahl das Spiel zugungsten der Hausherren drehte (26.). Die Möglichkeit zum erneuten Ausgleich ließ Wolfsburg im eigenen Powerplay unmittelbar danach liegen und konnte auch insgesamt im zweiten Abschnitt nicht an die Leistung des ersten Drittels anschließen. Bremerhaven hingegen war nun komplett im Spiel angekommen und leitete per Doppelpack von Miha Verlic (35.) und Niklas Andersen (36.) zum 4:1 nach. Immerhin sorgte Ryan Button kurz vor der zweiten Pause im Nachschuss für den 4:2-Anschlusstreffer (39.).

Wolfsburg kommt nicht mehr rein

Auch im letzten Abschnitt ließen die Automobilstädter ganze drei Powerplays ungenutzt liegen (43., 51., 57) und kamen nicht mehr wirklich in die Partie. Cortina zog als letzte Option rund drei Minuten vor Schluss den Goalie zugunsten des Extraattackers. Das half nur den Pinguins – Dominik Uher netzte zum finalen 5:2 (59.) ein.

Nun haben die Grizzlys Wolfsburg eine Woche Pause, bevor nächste Woche Mittwoch die Düsseldorfer EG in der EisArena ihre Visitenkarte abgeben.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier – Melchiori, Likens – Button, Adam – Wurm, Bruggisser – Busch, Festerling, Machacek – Fauser, Pfohl, Rech –  Boucher, Järvinen, Görtz – Hungerecker, Nijenhuis – Raabe

Torschüsse: 24 – 33

Strafminuten: 10 – 8

Bullys: 30 – 28

Tore: 0:1 (8:23) Spencer Machacek (Hungerecker, Pfohl), 1:1 (16:10) Anders Krogsgaard (McMillan), 2:1 (25:27) Jan Urbas (Dietz, Jeglic/PP1), 3:1 (34:50) Miha Verlic (Jeglic, Dietz/PP1), 4:1 (35:51) Niklas Andersen (Quirk), 4:2 (38:24) Ryan Button (Festerling, Adam), 5:2 (58:29) Dominik Uher (McMillan/EN)

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