Ein zartes Pflänzchen Kontinuität hält Einzug mit dem Braunschweiger Frühling. Foto: Agentur Hübner/Pixabay

Braunschweig. Zweitligist Eintracht Braunschweig hat eine Entwicklung vollzogen, die der Mannschaft von Trainer Daniel Meyer gut zu Gesicht steht. Rechtzeitig vor den entscheidenden Wochen in der Liga haben die Löwen den Abstiegskampf angenommen. Ein zartes Pflänzchen Kontinuität hält Einzug mit dem Frühlingsbeginn in Braunschweig…

Schritt für Schritt zum Ziel!

26 von 34 Spieltagen sind durch. Dank einer Miniserie von fünf nicht verlorenen Spielen und 9 erbeuteteten Zählern sind Meyer und Co. im Abstiegskampf auf dem richtigen Kurs. Dass der für den Aufsteiger nur in Richtung Klassenverbleib zielen kann hat der Verein von jeher gebetsmühlenartig kommuniziert. Schritt für Schritt kommt er seinem Ziel dabei nun näher. Da passt es gut ins Bild, dass Sportchef Peter Vollmann seinem Cheftrainer das Vertrauen ausgesprochen hat. Dass der 41-Jährige nach dem Heimspiel gegen Darmstadt noch Dinge zu bemängeln hatte sowieso: „Aus meiner Sicht haben wir zu kompliziert gespielt, mit einigen technischen Fehlern zwischendrin“, so Meyer im Anschluss an das 1:1, bei dem auch mehr als ein Punktgewinn möglich war.

Ein zartes Pflänzchen Kontinunität – wie es seit dem Abstieg 2018 nicht mehr zu spüren war – hält mit dem Frühlingsbeginn in Braunschweig Einzug. Vorsichtig prognostiziert könnten die Löwen sogar den Umweg der Relegation umgehen. Könnten (!), denn dazu müssten die Löwen neben den bereits abgeschlagenen Würzburgern (15 Punkte) und derzeit bedenklich schwächelnden Sandhausern (22 Punkte) noch ein drittes Team hinter sich lassen. Momentan wären Osnabrück, Nürnberg oder Regensburg Kandidaten. Doch ist es allein aufgrund der unterschiedlichen Anzahl der absolvierten Spiele schwer, sich hier nicht in wirren Konjunktiväten zu verlieren.

Nach den eingeschobenen Tests gegen Chemnitz [Edit: Dieses Testspiel fällt wegen eines Coronafalls beim CFC aus] und bei Bundesligist Union Berlin (Donnerstag, 15.00 Uhr) gilt es, nach der Länderspielpause am Montagabend am Millerntor einen weiteren Beleg der Ligazugehörigkeit abzuliefern. Ohne Brian Behrendt und Daniko Wiebe, die beide gegen Darmstadt die 5. Gelbe Karte sahen, steht das neue Prunkstück Defensive dann gegen Burgstaller und Co. auf dem Prüfstand. Doch dürften Daniel Meyer und sein Trainerteam der Mannschaft auch dafür einen Plan mit auf den Weg gehen.

Schritt für Schritt zum Klassenerhalt – dieses zarte Pflänzchen Kontinuität steht der Eintracht im März 2021 sehr gut zu Gesicht. Oder um es mir Meyers Worten zu sagen: „Wir haben seit fünf Spielen nicht mehr verloren und nur ein Gegentor kassiert. Wir atmen jetzt etwas durch, um anschließend fokussiert in den Endspurt zu gehen.”

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