Grizzlys siegen gegen DEG: Spencer Machacek (Mitte) sorgte für einen sehenswerten Powerplay-Treffer. Foto: Grizzlys Wolfsburg/City-Press GmbH

Wolfsburg. Am 28. Spieltag der PENNY DEL holten die Grizzlys Wolfsburg gegen die Düsseldorfer EG ihren dritten Sieg in Folge. Am Mittwochabend lautete der Endstand 2:0 (0:0, 1:0, 1:0). Die Partie startete mit einem spannenden Drittel ohne Treffer, im zweiten Abschnitt regierte zunächst die DEG, bis sich das Team von Pat Cortina mit einem Powerplaytor wieder in das Spiel brachte.

Kader unverändert

Mit dem selben Kader als noch beim Sieg gegen Bremerhaven am Montag, gingen die Hausherren auf das Eis. Auch in den Reihen änderte sich nicht viel. Cortina tauschte Hungerecker und Adam, in der Verteidigung wechselten Bruggisser und Möser die Reihen. Im Gehäuse startete erneut Dustin Strahlmeier.

Viel Tempo – keine Tore

Mit viel Tempo und wenig Unterbrechungen ging es in das erste Drittel, in dem sich die Kontrahenten nichts schenkten. Echte Möglichkeiten waren bei dem vielen rauf und runter lange Zeit eher rar gesäht. Etwas Glück hatten die Grizzlys bei einem Pfostenkracher von Daniel Fischbuch (9.). Nach erster überstandender Unterzahl bissen sich die Gastgeber eine Weile im gegnerischen Drittel fest (15.), bevor die DEG den Spieß umdrehte (17.).

DEG macht das Spiel, Wolfsburg die Tore

Die erste Großchance im zweiten Drittel gehörte Jerome Flaake, doch Strahlmeier war auf seinem Posten (21.). Die Rheinländer agierten nun deutlich offensiver und nahmen das Heft in die Hand. Wolfsburg hingegen brachte zehn Minuten lang keinen Schuss auf das Tor, während deren Goalie nun der gefragteste Mann in der Partie war. Die Wende brachte das erste Powerplay für die Schwarz-Orangen. Einen deftigen One-Timer von Max Görtz konnte Hendrik Hane zwar noch abwehren, doch den Abpraller verfrachtete Spencer Machacek zum 1:0 (34.) ins Gehäuse.

Grizzlys legen nach

In den letzten Abschnitt lamen die Niedersachsen wieder besser herein und holte auch bei den Torschüssen auf. Auffällig: Entgegen vieler Partien, kamen aus Gastgebersicht in diesem Spiel mehr Versuche aus dem Slot. So auch das 2:0 von Phil Hungerecker, der die Scheibe direkt vor Hane in der 46. Minute in die Maschen spitzelte. Die DEG gab sich nicht auf und ackerte fleißig weiter für den Anschluss, doch auch der Extra-Attacker bracht der Mannschaft von Harold Kreis keinen Erfolg mehr.

Statistik

Grizzlys Wolfsburg: Strahlmeier– Möser, Button – Melchiori, Likens – Raabe, Bruggisser –  Furchner, Järvinen, Görtz – Hungerecker, Festerling, Machacek  – Rech, Olimb, Jormakka – Adam, Pfohl, Nijenhuis

Torschüsse: 27 – 42

Strafminuten: 6 – 4

Bullys: 25 – 26

Tore: 1:0 (33:45) Spencer Machacek (Görtz/PP1), 2:0 (45:04) Phil Hungerecker (Button, Machacek)

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