Eine neue Chance und Demut: Stefan Riedel übernimmt als Urgestein die 1. Herren der Freien Turner. Videostill: Jens Bartels

Braunschweig. Am Montag startete Oberligist Freie Turner in die aktive Saisonvorbereitung. Nach dem etwas glücklichen und coronabedingten Klassenerhalt will der Braunschweiger Arbeiterverein die zweite Chance nutzen. Für diese Aufgabe hat er ganz viel “Stallgeruch” auf die Trainerbank geholt: Stefan “Opa” Riedel.

Mit “Opa” auf der Bank

“Ich musste mich in der Situation erst einmal zurechtfinden”, verrät Stefan Riedel vor unserer Kamera. Von heute auf Morgen übernahm der trotz seines Spitznamens erst 36-Jährige den Posten des Cheftrainers, als klar war, dass Kosta Rodrigues zukünftig die Zeit für den anspruchsvollen Job an der Seitenlinie fehlen wird. So begann alles mit einem Anruf. Riedel erbat sich etwas Zeit, um die kurzfristige Entscheidung auch mit seiner Familie abzustimmen. Und sagte dann zu.

Einen großen Grund dafür hatte er. “Dass die Mannschaft nicht auseinanderbricht lag mir auf dem Herzen”, betont der ehemalige Abwehrspieler, der die Dinge mit seiner Mannschaft Schritt für Schritt angehen will: “Wir sollten ganz demütig sein und dementsprechend Etappenziele setzen”, so Riedel zum Trainingsstart, bei dem man viele bekannte Akteure der Braun-Weißen sah, aber auch viel Arbeit im Trainingsbereich nötig wird.

Unterstützung erhält Stefan Riedel bei seiner neuen Aufgabe nicht nur von seinen langjährigen Weggefährten auf dem Rasen. Gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Marcel Müller und Torwarttrainer Wolfgang Grobe darf auf Sicht wieder ein funktionierendes Gefüge entstehen, wie es einst auf dem Fußballplatz für Furore sorgte. Peu a Peu soll das Leistungsniveau in den nächsten Wochen gesteigert werden.

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Honner Hornuß ist seit mehr als 60 Jahren im Judo aktiv. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Seit mehr als 60 Jahren ist der Judosport in Braunschweig eng mit dem Namen Honner Hornuß verbunden. Höchste Zeit für einen Besuch des Judoka beim Braunschweiger Judo Club in der Eisenbütteler Straße.

Hornuß denkt noch lange nicht ans Aufhören

Im Februar feiert Honner Hornuß seinen 80. Geburtstag. Ans Aufhören denkt der Träger des 7. Dan aber noch lange nicht. Viel zu sehr ist sein Herz mit dem Sport verbunden, viel zu viel kann er dem Nachwuchs noch mit auf den Weg geben. „Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“, nennt Hornuß das höchste Argument, warum er Kinder auf ihren ersten Schritten in den japanischen Budō gerne eine Begleitung ist.

In unserem Interview berichtet Hornuß auch von der Entstehungeschichte des Judosports in Braunschweig. „In den Achtzigern war die Mannschaft vom Deutschen Judosport in Braunschweig praktisch die Nationalmannschaft“, erinnert er sich und berichtet von der einen oder anderen Anekdote. Und endlich bekommt Frank auch mal eine Erklärung, was es mit den Meistergraden auf sich hat. Viel Spaß!

P.S. Der BJC feiert im kommenden Jahr sein 60. Jubiläum. Honner Hornuß wird dann mit Sicherheit mitfeiern.

 

 

Immer noch da: Frank Vollmer. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Während 1.Herren-Chefcoach Kosta Rodrigues die Freien Turner mehr oder weniger überraschend verlässt, hat der Arbeiterverein aus dem Prinzenpark im eigenen Nachwuchsbereich einen echten Coup gelandet: Uwe Erkenbrecher übernimmt die U17-Junioren.

“Fußball im Fernsehen kann ich nicht mehr sehen!”

Uwe Erkenbrecher ist eines der bekanntesten Gesichter im regionalen Fußball. Der mittlerweile 66-Jährige, der bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie noch den Oberligisten Lupo Martini Wolfsburg trainierte, will es nach einem Jahr Pause noch einmal wissen und seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz an den Nachwuchs weitergeben. Wir haben beim neuen U17-Coach der Braun-Weißen nachggefragt, was ihn dazu bewegt hat.

Neuer Cheftrainer der 1.Herren im Prinzenpark wird der bisherige Co-Trainer Stefan „Opa“ Riedel, der Freie Turner gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Marcel Müller wieder zum sportlichen Erfolg führen soll. Als Aktiver Spieler erlebte Riedel die Sterstunden der Braun-Weißen mit dem Aufstieg in die Regionalliga Nord und die Teilnahme am DFB-Pokal gegen den 1.FC Köln 2014.

 

 

Stehe ich jetzt im Regen? NEIN! Die Sonne scheint. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Ist Eintracht Braunschweig bereits abgestiegen? Wir sagen „NEIN!“ und dafür gibt es Argumente. Merke: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Löwenzahn oder Pusteblume?

Die Chance ist minimal, dass Eintracht Braunschweig im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV die Klasse halten oder sich zumindest in die Relegation retten kann. Nach der fatalen 1:2-Niederlage gegen die bereits abgestiegenen Würzburger Kickers schien die Mannschaft von Noch-Cheftrainer Daniel Meyer für viele bereits abgeschrieben.

Doch wer wenn nicht die Eintracht? In den vergangenen zwei Jahren kam zunächst die Rettung in der 3. Liga, dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga einem Wunder gleich. Aller guten Dinge sind drei! Also haben wir uns auf der Suche nach einem Hoffnungsschimmer auf dem menschenleeren Stadiongelände umgesehen und sind fündig geworden …

 

Amateursport wie er unterschiedlicher nicht sein kann: Volker Mudrow vom MTV Braunschweig und Radek Vit von den TAG Salzgitter Icefighters blicken auf völlig unterschiedliche Spielzeiten zurück. Fotos: Jens Bartels

Braunschweig/Salzgitter. Während der Profisport durchweg seinen Ligabetrieb durchführen darf, sah und sieht es im Amateursport ganz anders und vor allem unterschiedlich aus. Während die Handballer des MTV Braunschweig bis vor kurzem noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielten, herrscht bei den TAG Salzgitter Icefighters nahezu Stillstand. abseits.tv sprach mit den Trainern über den Stand der Dinge.

Handballer von Covid gestoppt – Eishockeycracks setzten eine Saison aus

Für das Mudrow-Team, welches erst wieder in die 3. Liga aufgestiegen war, hätte der Traum vom Durchmarsch wahr werden können. Ein positiver Corona-Test, machte diesem jedoch ein jähes Ende. Immerhin durfte man überhaupt spielen. Bei den Kufenflitzern vom Salzgittersee sah das ganz anders aus. Deren letzter Pflichtauftritt auf dem Eis liegt – bedingt durch die Pandemie – nun mehr als ein Jahr zurück.

 

Grizzlys Saisonabschluss: Grizzlys-Sportchef Charly Fliegauf (Foto) und Kapitän Sebastian Furchner blicken auf die Saison zurück. Videostill: Jens Bartels

Wolfsburg. Saisonabschluss bei den Grizzlys Wolfsburg. Am vergangenen Freitag unterlagen die Automobilstädter im entscheidenden dritten Spiel bei den Eisbären Berlin und scheiterten nur hauchdünn am Titel. Am Sonntag lud der nun viermalige Vizemeister zu einem mobilen Meeting mit den Fans ein. abseits° sprach in diesem Rahmen mit Sportdirektor Charly Fliegauf und Kapitän Sebastian Furchner.

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Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg befinden sich in der DEL momentan in der Verzahnungsrunde mit der Südgruppe. Aktuell ist man mit drei Siegen aus den letzten vier Partien auf einem guten Kurs, doch bis dahin war es eher ein auf und ab. Zu Beginn der Woche sprachen wir mit Verteidiger Steven Raabe und Eishockeyexperte Frank Bröker über die aktuelle Situation.

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Salzgitter. Während der Profisport läuft, liegt der Amateursport weiterhin brach. Radek Vit, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der TAG Salzgitter Icefighters, spricht im Videointerview über den Stand der Dinge in der Eishockey Regionalliga Nord, mögliche Alternativen zum Ligabetrieb, über die Folgen der gegenwärtigen Situation und auch über die Sponsoren.

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Edmonton/Wolfsburg/Salzgitter. Der gebürtige Salzgitteraner und Spieler der Grizzlys Wolfsburg, Steven Raabe, hat die Gruppenphase bei der U20 WM in Edmonton hinter sich gebracht. Für abseits.tv berichtet der junge Akteur über die ersten vier Spiele und schaut auch auf das kommende Viertelfinalspiel.

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