Trainer Andreas Dolge ist trotz der niedrigen Platzierung auf dem Feld mit der Saison zufrieden. Video: Jens Bartels

Trainer Andreas Dolge ist trotz der niedrigen Platzierung auf dem Feld mit der Saison zufrieden. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Eintracht Braunschweigs Hockeyfrauen haben erst kürzlich eine schwierige Hinrunde auf dem Feld hinter sich gebracht. Mangelnde Trainings- und Spielpraxis aufgrund der Corona-Situation waren für das Team von Trainer Andreas Dolge eine echte Herausforderung. Nun geht es ab dem 27. November wieder in die Halle, wo man auf eine weiterhin gute Entwicklung blickt. Wir hatten den Coach vor der Kamera.

Dolge zieht positives Fazit

Keine Hallensaison, keine Rückrunde auf dem Feld und nur eine Partie in der Aufstiegsrunde zur 1. Bundesliga – So sah der Verlauf in diesem Jahr für die Löwinnen aus. Neben der fehlenden Praxis sahen sich die Blau-Gelben auch mit diversen Langzeitausfällen konfrontiert. Dennoch zieht Dolge ein positives Fazit und eine gute Entwicklung seines jungen Teams. Die soll nun in der Halle fortgesetzt werden.

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Trainer Volker Mudrow ist mit dem momentanen Saisonverlauf zufrieden, sieht allerdings die Personalsituation kritisch. Video: Jens Bartels

Trainer Volker Mudrow ist momentan sichtlich zufrieden. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Seit Anfang September befinden sich die Handballer des MTV Braunschweig wieder im Spielbetrieb. Auch in dieser Spielzeit lautet das vorgegebene Ziel Klassenerhalt. Momentan befindet sich das Team von Trainer Volker Mudrow in der noch engen Tabelle auf Platz vier. Doch aufgrund neuer Staffeleinteilungen bleiben nur die Plätze drei bis sechs sicher in der Liga. Der Übungsleiter ist momentan zufrieden, bangt jedoch auch ein wenig um die Personalsituation. Wir hatten den Coach vor der Kamera.

Mudrow zufrieden – lange Saison möglich

Das abrupte Ende in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga vor rund einem halben Jahr ist längst vergessen. Mit 10:6 Punkten rangieren die Löwenstädter momentan auf Rang vier. Nach bisher acht Spieltagen ist allerdings noch alles offen – und es könnte eine lange Spielzeit werden. Nur vier Teams werden am Ende der Hauptrunde sicher in der Liga bleiben. Für die ersten beiden geht es in die Aufstiegsrunde, für die letzten sechs in die Abstiegsrunde. Das Mudrow-Team fürchtet etwas um die Kaderstärke, die in einer möglicherweise langen Saison zum Problem werden könnte.

Beinahe Profibedingungen: Lukas Ebeling und Benjamin Knoll trainieren mit ihrer Mannschaft viermal die Woche. Video: Jens Bartels

Beinahe Profibedingungen: Lukas Ebeling und Benjamin Knoll trainieren mit ihrer Mannschaft viermal die Woche. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Die Fußball-Frauen von Eintracht Braunschweig verpassten erst aufgrund eines Formfehlers den verdienten Aufstieg in die Regionalliga. Dann kam Corona. Mit ihrem Trainerduo Benjamin Knoll und Lukas Ebeling wollen sie jetzt nachholen, was ihnen versagt blieb. Wir haben mit dem Trainerteam gesprochen.

Löwinnen mit Ambitionen

Drei Siege, eine Niederlage – die Richtung von Eintrachts Fußball-Frauen scheint klar vorgezeichnet und das ist oben. Daran ändert auch die eine unnötige Niederlage gegen Eintracht Hildesheim nichts. „Wir haben das Spiel als Team aufgearbeitet“, verrät Benjamin Knoll. Er und sein Trainerpartner Lukas Ebeling machen keinen Hehl aus den Ambitionen ihrer Mannschaft. „Wir wollen oben mitspielen und im Pokal weit kommen“, so Knoll. Der spielerische Ansatz ist dabei nicht weniger ambitioniert und klappt doch hervorragend: „Wir wollen den Ball haben und unser Spiel spielen“, erklärt Knoll, der gepflegtes Passspiel und geduldige Kombinationen bevorzugt.

In der Vorbereitung sah das gegen höherklassige Teams nicht so schlecht aus. Die Leistungen der blau-gelben Mädels kommen nicht von ungefähr. Vier Mal die Woche trifft sich das Team am Biberweg zu den schweißtreibenden Einheiten. Manch eine Spielerin reist dafür eigens aus Madgeburg an. Aber ist es allein die Strahlkraft des Deutschen Meisters von der Oker? „Der Löwe strahlt dann schon heller als manches Emblem“, grinst Lukas Ebeling und verweist an die treue Fanbase, die vor allem bei den Heimspielen den Spielfeldrand säumt. Aber: „Vielen ist gar nicht bewusst, was 67 passiert ist“, so Ebeling, „Wir leben im hier und jetzt und hatten da im letzten Jahr sehr viel Glück mit den Spielerinnen, die zu uns gestoßen sind.“

 

 

Eine neue Chance und Demut: Stefan Riedel übernimmt als Urgestein die 1. Herren der Freien Turner. Videostill: Jens Bartels

Braunschweig. Am Montag startete Oberligist Freie Turner in die aktive Saisonvorbereitung. Nach dem etwas glücklichen und coronabedingten Klassenerhalt will der Braunschweiger Arbeiterverein die zweite Chance nutzen. Für diese Aufgabe hat er ganz viel „Stallgeruch“ auf die Trainerbank geholt: Stefan „Opa“ Riedel.

Mit „Opa“ auf der Bank

„Ich musste mich in der Situation erst einmal zurechtfinden“, verrät Stefan Riedel vor unserer Kamera. Von heute auf Morgen übernahm der trotz seines Spitznamens erst 36-Jährige den Posten des Cheftrainers, als klar war, dass Kosta Rodrigues zukünftig die Zeit für den anspruchsvollen Job an der Seitenlinie fehlen wird. So begann alles mit einem Anruf. Riedel erbat sich etwas Zeit, um die kurzfristige Entscheidung auch mit seiner Familie abzustimmen. Und sagte dann zu.

Einen großen Grund dafür hatte er. „Dass die Mannschaft nicht auseinanderbricht lag mir auf dem Herzen“, betont der ehemalige Abwehrspieler, der die Dinge mit seiner Mannschaft Schritt für Schritt angehen will: „Wir sollten ganz demütig sein und dementsprechend Etappenziele setzen“, so Riedel zum Trainingsstart, bei dem man viele bekannte Akteure der Braun-Weißen sah, aber auch viel Arbeit im Trainingsbereich nötig wird.

Unterstützung erhält Stefan Riedel bei seiner neuen Aufgabe nicht nur von seinen langjährigen Weggefährten auf dem Rasen. Gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Marcel Müller und Torwarttrainer Wolfgang Grobe darf auf Sicht wieder ein funktionierendes Gefüge entstehen, wie es einst auf dem Fußballplatz für Furore sorgte. Peu a Peu soll das Leistungsniveau in den nächsten Wochen gesteigert werden.

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Honner Hornuß ist seit mehr als 60 Jahren im Judo aktiv. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Seit mehr als 60 Jahren ist der Judosport in Braunschweig eng mit dem Namen Honner Hornuß verbunden. Höchste Zeit für einen Besuch des Judoka beim Braunschweiger Judo Club in der Eisenbütteler Straße.

Hornuß denkt noch lange nicht ans Aufhören

Im Februar feiert Honner Hornuß seinen 80. Geburtstag. Ans Aufhören denkt der Träger des 7. Dan aber noch lange nicht. Viel zu sehr ist sein Herz mit dem Sport verbunden, viel zu viel kann er dem Nachwuchs noch mit auf den Weg geben. „Durch gegenseitiges Helfen zum beiderseitigen Wohlergehen“, nennt Hornuß das höchste Argument, warum er Kinder auf ihren ersten Schritten in den japanischen Budō gerne eine Begleitung ist.

In unserem Interview berichtet Hornuß auch von der Entstehungeschichte des Judosports in Braunschweig. „In den Achtzigern war die Mannschaft vom Deutschen Judosport in Braunschweig praktisch die Nationalmannschaft“, erinnert er sich und berichtet von der einen oder anderen Anekdote. Und endlich bekommt Frank auch mal eine Erklärung, was es mit den Meistergraden auf sich hat. Viel Spaß!

P.S. Der BJC feiert im kommenden Jahr sein 60. Jubiläum. Honner Hornuß wird dann mit Sicherheit mitfeiern.

 

 

Immer noch da: Frank Vollmer. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Während 1.Herren-Chefcoach Kosta Rodrigues die Freien Turner mehr oder weniger überraschend verlässt, hat der Arbeiterverein aus dem Prinzenpark im eigenen Nachwuchsbereich einen echten Coup gelandet: Uwe Erkenbrecher übernimmt die U17-Junioren.

„Fußball im Fernsehen kann ich nicht mehr sehen!“

Uwe Erkenbrecher ist eines der bekanntesten Gesichter im regionalen Fußball. Der mittlerweile 66-Jährige, der bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie noch den Oberligisten Lupo Martini Wolfsburg trainierte, will es nach einem Jahr Pause noch einmal wissen und seinen reichhaltigen Erfahrungsschatz an den Nachwuchs weitergeben. Wir haben beim neuen U17-Coach der Braun-Weißen nachggefragt, was ihn dazu bewegt hat.

Neuer Cheftrainer der 1.Herren im Prinzenpark wird der bisherige Co-Trainer Stefan „Opa“ Riedel, der Freie Turner gemeinsam mit seinem neuen Co-Trainer Marcel Müller wieder zum sportlichen Erfolg führen soll. Als Aktiver Spieler erlebte Riedel die Sterstunden der Braun-Weißen mit dem Aufstieg in die Regionalliga Nord und die Teilnahme am DFB-Pokal gegen den 1.FC Köln 2014.

 

 

Stehe ich jetzt im Regen? NEIN! Die Sonne scheint. Video: Jens Bartels

Braunschweig. Ist Eintracht Braunschweig bereits abgestiegen? Wir sagen „NEIN!“ und dafür gibt es Argumente. Merke: Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Löwenzahn oder Pusteblume?

Die Chance ist minimal, dass Eintracht Braunschweig im letzten Saisonspiel am Sonntag (15.30 Uhr) beim Hamburger SV die Klasse halten oder sich zumindest in die Relegation retten kann. Nach der fatalen 1:2-Niederlage gegen die bereits abgestiegenen Würzburger Kickers schien die Mannschaft von Noch-Cheftrainer Daniel Meyer für viele bereits abgeschrieben.

Doch wer wenn nicht die Eintracht? In den vergangenen zwei Jahren kam zunächst die Rettung in der 3. Liga, dann der Aufstieg in die 2. Bundesliga einem Wunder gleich. Aller guten Dinge sind drei! Also haben wir uns auf der Suche nach einem Hoffnungsschimmer auf dem menschenleeren Stadiongelände umgesehen und sind fündig geworden …

 

Amateursport wie er unterschiedlicher nicht sein kann: Volker Mudrow vom MTV Braunschweig und Radek Vit von den TAG Salzgitter Icefighters blicken auf völlig unterschiedliche Spielzeiten zurück. Fotos: Jens Bartels

Braunschweig/Salzgitter. Während der Profisport durchweg seinen Ligabetrieb durchführen darf, sah und sieht es im Amateursport ganz anders und vor allem unterschiedlich aus. Während die Handballer des MTV Braunschweig bis vor kurzem noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga spielten, herrscht bei den TAG Salzgitter Icefighters nahezu Stillstand. abseits.tv sprach mit den Trainern über den Stand der Dinge.

Handballer von Covid gestoppt – Eishockeycracks setzten eine Saison aus

Für das Mudrow-Team, welches erst wieder in die 3. Liga aufgestiegen war, hätte der Traum vom Durchmarsch wahr werden können. Ein positiver Corona-Test, machte diesem jedoch ein jähes Ende. Immerhin durfte man überhaupt spielen. Bei den Kufenflitzern vom Salzgittersee sah das ganz anders aus. Deren letzter Pflichtauftritt auf dem Eis liegt – bedingt durch die Pandemie – nun mehr als ein Jahr zurück.

 

Grizzlys Saisonabschluss: Grizzlys-Sportchef Charly Fliegauf (Foto) und Kapitän Sebastian Furchner blicken auf die Saison zurück. Videostill: Jens Bartels

Wolfsburg. Saisonabschluss bei den Grizzlys Wolfsburg. Am vergangenen Freitag unterlagen die Automobilstädter im entscheidenden dritten Spiel bei den Eisbären Berlin und scheiterten nur hauchdünn am Titel. Am Sonntag lud der nun viermalige Vizemeister zu einem mobilen Meeting mit den Fans ein. abseits° sprach in diesem Rahmen mit Sportdirektor Charly Fliegauf und Kapitän Sebastian Furchner.

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Eishockey-Special: Bis zum Osterwochenende lief es nicht rund bei den Grizzlys. Videostill: Jens Bartels

Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg befinden sich in der DEL momentan in der Verzahnungsrunde mit der Südgruppe. Aktuell ist man mit drei Siegen aus den letzten vier Partien auf einem guten Kurs, doch bis dahin war es eher ein auf und ab. Zu Beginn der Woche sprachen wir mit Verteidiger Steven Raabe und Eishockeyexperte Frank Bröker über die aktuelle Situation.

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