LionPride muss weiterhin pausieren. Foto: Reinelt/Presseblen.de

Braunschweig. Der Spielbetrieb in der Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga pausiert aufgrund der jeweiligen Beschränkungen durch die Covid19-Pandemie weiterhin. Dies teilt Eintracht Braunschweig am heutigen Donnerstag mit.

So ruht der Spielbetrieb nach wie vor in beiden Gruppen. Sämtliche Hauptrunden-Ansetzungen sollen verlegt werden. Spätestens am 14. Februar soll es eine Neubewertung der Situation geben. Währenddessen würde über mögliche Szenarien zur Weiterführung des Spielbetriebes beraten.

“Waren auf Re-Start vorbereitet”

“Wir haben uns in den vergangenen zwei Wochen bereits auf den Re-Start vorbereitet. Wenn auch weiterhin nur mit Individualtraining. Inzwischen waren wir sogar in einem guten Austausch mit der Stadtverwaltung hinsichtlich Mannschaftstraining und Heimspielen. Umso ärgerlicher ist die zwar verständliche aber kurzfristige Verlängerung zur Aussetzung des Spielbetriebes. Wir müssen nun kurzfristig prüfen, welche Szenarien auf uns zukommen können und was das für den Basketballstandort der Region 38 bedeutet”, sagt Vereinsmanager Sven Rosenbaum zur Situation.

Ab sofort kann Eintracht Braunschweig LionPride nur noch individuell trainieren. Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv

Braunschweig. Die Toyota 2. Damen Basketball Bundesliga unterbricht mit sofortiger Wirkung ihren Spielbetrieb bis zum 10. Januar 2021. Grund sei die zunehmend negative Entwicklung der Covid 19-Pandemie sowie die individuellen Beschränkungen an den verschiedenen Standorten. Die berichtet Eintracht Braunschweig in einer Pressemitteilung.

Aktuelle Entscheidungen

Demnach wurden aktuell folgende Entscheidungen getroffen:

  1. Der Spielbetrieb der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen (Nord – und Süd-Gruppe) wird ab sofort bis einschließlich 10. Januar 2021 vorübergehend unterbrochen. Dies betrifft die Ansetzungen der Spieltage 8 – 10 sowie alle anderweitigen Hauptrunden-Ansetzungen in diesem Zeitraum (inkl. Nachholspiele). Aufgrund der gemeinsamen Ligastruktur erfolgt keine unterschiedliche Handhabung innerhalb der Nord- bzw. Süd-Gruppe.
  2. Alle in diesem Zeitraum angesetzten Hauptrunden-Ansetzungen werden verlegt.
  3. Die angesetzten Spiele der 3. Runde des DBBL-Pokals sind von der Unterbrechung nicht betroffen.
  4. Bis spätestens 10. Januar 2021 erfolgt eine Neubewertung der dann vorliegenden Rahmenbedingungen.
  5. Ziel ist eine Fortführung des Spielbetriebs der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen (Nord – und Süd-Gruppe) am 16./17. Januar 2021.

“Entscheidung ist nicht leicht gefallen”

Geschäftsführer Philipp Reuner: „Die Entscheidung zur vorrübergehenden Unterbrechung des Spielbetriebs der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen ist uns nicht leicht gefallen. Wir möchten allen Bundesligisten für die enormen Anstrengungen zur Umsetzung umfangreicher Test- und Hygienestrategien im bisherigen Saisonverlauf danken. Umso mehr bedauern wir es, dass die allgemeine Pandemieentwicklung sowie die verschärften, lokalen Maßnahmen an vielen Bundesliga-Standorten eine geordnete Durchführung der Wettbewerbe der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen derzeit nicht mehr ermöglichen. Mit der vorübergehenden Unterbrechung bis Anfang Januar reagieren wir auf die aktuelle Lage und werden die Rahmenbedingungen in den nächsten Wochen beobachten und regelmäßig neu bewerten. Wir planen derzeit, den Spielbetrieb der Toyota 2. Damen Basketball Bundesligen am 16./17. Januar 2021 fortzusetzen.“

“Stehen vor erheblichen Schwierigkeiten”

Vereinsmanager Sven Rosenbaum: „Die Entscheidung der Liga ist natürlich aus gesundheitlichen Gründen und zur Wahrung der Wettbewerbsgleichheit nachzuvollziehen. Leider wurden auch hier die Bundesligisten nicht mit einbezogen in die Entscheidungsfindung, sodass wir vor erheblichen Schwierigkeiten stehen. Die Corona-Hilfen und Kurzarbeit sind nur ein schwacher Trost, wenn man ohne Rückhalt der Stadt Braunschweig wohl auch ab Januar vor dem Problem steht, kein Mannschaftstraining durchzuführen und keine Heimspiele austragen zu können. Die draus folgenden Rückforderungen der Sponsoren für entgangene Werbeleistungen, werden die Basketballabteilung und den Verein in erhebliche finanzielle Probleme bringen. Wir spielen derzeit schon Szenarien durch, diese Saison nur Auswärtsspiele auszutragen oder als Eintracht Braunschweig unsere Heimspiele in Hannover durchzuführen. Beides kann nicht im Sinne aller Beteiligten sein.“

Die Mannschaft um Headcoach Christian Steinwerth trainiert weiterhin bis 20. Dezember individuell und wird dann, entsprechend des aktuellen Beschlusses der Stadtverwaltung, nicht vor dem 11. Januar 2020 in die Halle zurückkehren können.

LionPride gewinnt in Opladen: Sieg mit konzentrierter Mannschaftsleistung. Foto: Daniel-André Reinelt/Presseblen.de/Archiv

Leverkusen/Braunschweig. Gelungener Saisonstart für Eintracht Braunschweig LionPride. Am Samstag gewann die Mannschaft von Coach Christian Steinwerth mit 70:58 bei BBZ Opladen in der 2. Damen Basketball Bundesliga.

Schnelle Führung der Gäste

Dabei gingen die Gäste von Beginn an konzentriert zur Sache und spielten sich vor allem mit einer guten Drei-Punkte-Quote zu einer 4:15-Führung. Auffällig zeigte sich Steffi Grigoleit, die ihre Team mit maßgenauen Pässen bediente. Der Heimmannschaft gelang es dennoch, den verpatzten Start auszumerzen und das Spiel zum Viertelende auf 23:22 zu drehen.

Im zweiten Abschnitt begann defensivbetont, wobei die Löwinnen das Reboundspiel vernachlässigten. Erst eine Auszeit der Braunschweigerinnen sorgte wieder für etwas Aufwind, sodass die Kontrahentinnen mit einem ausgeglichenen Spielstand von 38:38 in die Pause gingen.

LionPride dreht in der zweiten Hälfte nochmal auf

LionPride punktete zuerst in der zweiten Hälfte, Harriet Ottewill-Soulsby und Sydney Kopp erhöhten auf 38:47. Der Druck seitens der Gäste stieg wieder, zwischenzeitlich stand mit 43:57 eine 15-Punkte-Führung auf der Anzeigetafel. Zum Ende des dritten Viertels konnten die Gastgeberinnen auf 48:58 verkürzen.

“Haben als Team gut zusammen gespielt”

Braunschweig behielt das Heft in der Hand und den Gegner nun jederzeit auf Abstand, sodass am Ende ein sicheres 58:70 eingefahren werden konnte. “Zunächst muss ich meinem Team ein großes Kompliment machen. Die heutige Leistung, aber auch die Trainingsleistungen jeder einzelnen Spielerin in den vergangenen vier Wochen, die diesen Fitnesszustand hervorgebracht haben, sind als sehr professionell zu bezeichnen. Wir haben heute häufig wechseln können, ohne einen Bruch im Team zu haben. Das war natürlich auch im Hinblick auf unser nächstes Spiel, das bereits morgen in Osnabrück stattfindet, eine Strategie. Wir haben als Team gut zusammengespielt. Die Chemie in der Mannschaft stimmt, das konnten wir heute sehen”, kommentierte Steinwerth die Partie. 

Am heutigen Sonntag reist das Team von der Oker nach Osnabrück.

Eintracht Braunschweig LionPride: Grigoleit 8, 2 Dreier, 5 Rebounds, Rosemeyer 12, Slazyk, Ottewill-Soulsby 7, 6 Rebounds, Zampieri 9, 1 Dreier, 6 Rebounds, Brennecke 4, 1 Dreier, Sohn 2, Kopp 20, 2 Dreier, 6 Rebounds, Wittenberg 8.

Eintrachts LionPride kann sich ab sofort auf die Liga konzentrieren. Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv

Braunschweig. Am vergangenen Samstag unterlag das LionPride der Eintracht aus Braunschweig den Löwinnen aus Halle in der zweiten Runde des Pokalwettbewerbs deutlich mit 59:81. Braunschweig spielte ohne die drei Langzeitverletzten Lina Falk, Melody Haertle und Franka Wittenberg. Von Rainer Gelhaus

Vor etwa 100 Zuschauern in der Sporthalle „Alte Waage“ startete das Braunschweiger Löwenrudel gut in die Partie. Nina Rosemeyer erzielte die ersten beiden Zähler der Partie. Nach einer 4:2 Führung gingen die Gäste nach einem erfolgreichen Dreier erstmals mit 4:5 in Führung. Fortan entwickelte sich ein munteres Spielchen. Bis zum Ende des 1. Viertels gelang es keinem Team sich endscheidend abzusetzen. Am Ende des Spielabschnitts zeigte die Anzeigetafel eine 22:25-Führung für die Löwinnen aus Halle. Das LionPride hielt bis zu diesem Zeitpunkt nicht nur gut mit, sondern konnte auch den einen oder anderen Akzent setzen.

Zu Beginn von Durchgang zwei war es die Mannschaft von LionPrideCoach Christian Steinwerth, die mit schnellen vier Punkten für eine 26:25-Führung sorgte. Halle konterte jedoch sofort per Dreier. Die Truppe von Halle-Coach Peter Kortmann kam nun immer besser ins Spiel, während auf Braunschweiger Seite die Treffsicherheit nachließ. Zwischenzeitlich setzten sich die Gäste auf 30:37 ab. Steinwerth nahm eine Auszeit. Aber auch danach war es der Erstligist von der Saale, der immer stärker und sicherer in seinen Aktionen wurde. Der Ball wurde solange um die gegnerische Zone verteilt, bis die freie Spielerin gefunden wurde, die dann auch prompt scorte. Zur Halbzeit führten die Gäste dann bereits deutlich mit 31:47.

“Bis Mitte des zweiten Viertels haben wir prima mitgehalten.”

In der zweiten Halbzeit spielte Halle nun immer besser seine Klasse aus und schraubte die Führung weiter in die Höhe. Das LionPride ließ sich jedoch keinesfalls hängen. Die Braunschweigerinnen kämpften bis zum Schluss. An diesem Tag reichte es jedoch nicht. Das von Halle-Coach Peter Kortmann glänzend eingestellte Team gewann am Ende das Spiel, auch in dieser Höhe verdient, und zieht in die nächste Runde ein. Das LionPride kann sich nun auf den Ligaalltag konzentrieren.

„Unser Gegner hat heute einen verdienten Sieg eingefahren. Trotzdem bin ich stolz auf mein Team”, sagte LionPride-Coach Christian Steinwerth nach dem Spiel. “Bis Mitte des zweiten Viertels haben wir prima mitgehalten. Auch als Halle dann die Führung immer weiter ausbaute, lieferte meine Mannschaft eine tadellose kämpferische Leistung ab. Halle spielte als komplettes Team und hat insbesondere gut verteidigt. Wir haben heute von draußen einfach nichts getroffen.“

Am kommenden Sonntag reist das Team zum Spiel des 1. Spieltages der Saison 2020/2021 an den Rhein nach Opladen. Dort trifft das LionPride ab 16:30 Uhr auf das Team von BBZ Opladen.

Eintracht Braunschweig LionPride: Grigoleit 11, 1 Dreier, 6 Rebounds, Geilhaar 2, Rosemeyer 8, Slazyk 4, 8 Rebounds, Ottewill-Soulsby 3, 6 Rebounds, Zampieri 15, 1 Dreier, Brennecke 5, Sohn 1, Kopp 10, 5 Rebounds.

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Christian Steinwerth und sein LionPride haben die erste Hürde im Pokal locker übersprungen. Foto: Reinelt/PresseBlen.de/Archiv

Braunschweig. Das LionPride von Eintracht Braunschweig hat die zweite Runde im DBBL-Pokal erreicht. Am vergangenen Wochenende reichte dafür ein deutlicher 95:52-Erfolg gegen den ASC Göttingen. Nun geht es gegen den Erstligisten aus Halle. 

Löwinnen anfangs nervös, dann spielfreudig

Gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga und ohne die derzeit verletzte Melody Haertle und Franka Wittenberg fielen die Braunschweigerinnen zunächst mit 6:13 zurück. In der Folge kam aber vor allem die Defensive der Löwinnen auf Betriebstemperatur und die Mannschaft von Coach Christian Steinwerth legte die anfängliche Nervösität ab (26:23). Die Gäste aus Göttingen verloren nun den Anschluss und lagen bis zur Spielhälfte mit 49:31 hinten. Eintracht-Coach Steinwerth gönnte nun all seinen Spielerinnen etwas Zeit auf dem Parkett, die nach Dreiviertel der Spieldistanz mit 74:40 enteilt waren. Nach 40 Minuten stand ein ungefährdeter 95:52 auf der Anzeigetafel in der Alten Waage. Einziger Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Lina Falk. Ob und wie lange die Jungnationalspielerin aufällt, stand noch nicht fest.

“Ich bin sehr zufrieden. Vor allem freue ich mich über die starke Teamleistung, auch wenn Sydney Kopp mit 28 Punkten natürlich herausragt. Offensiv konnten wir im höchsten Tempo agieren und haben ab Ende des ersten Viertels auch Defensiv die Basis für den dann ungefährdeten Erfolg gelegt“, lobte Trainer Steinwerth nach Spielende. In der zweiten Runde des Pokalwettbewerbes empfangen die Löwinnen am 17. Oktober (18 Uhr/Alte Waage) die GISA LIONS vom SV Halle.