Löwen verlieren gegen Göttingen: Es war ein umkämpftes Spiel. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Am 20. Spieltag der easycredit BBL mussten sich die Basketball Löwen Braunschweig der BG Göttingen relativ knapp geschlagen geben. Nach einer Partie, in der in der zweiten Hälfte permanent die Führung wechselte, fiel die Entscheidung am Mittwochabend erst wenige Minuten vor Schluss. Das Team von Pete Strobl unterlag mit 91:102 (19:25, 25:26, 27:20, 20:31).

Göttingen mit knappem Rückstand in der Tabelle

Am vergangenen Sonntag mussten die Strobl-Jungs im ersten Spiel ohne Lukas Meisner, für den die Saison bereits zu Ende ist, eine Niederlage in Oldenburg hinnehmen. In der zweiten Partie nach der Länderspielpause stand eine Neuauflage des Süd-Niedersachsen-Derbys gegen die BG Göttingen auf dem Programm. Mit dem Tabellenfünfzehnten war einer der Verfolger zu Gast – unter Zugzwang standen beide Mannschaften.

Löwen drehen Göttinger Führung nur kurz

Das Spiel begann mit einem leichten Übergewicht der Göttinger, die durch schnelle Konter durchweg eine knappe Führung behalten konnten und beim Stand von 19:25 mit einem 6-Punkte-Vorsprung das zweite Viertel beschreiten konnten. Doch der Lauf der Veilchen währte nicht lange. Mit fortlaufender Uhr drehten die Löwen das Geschehen zu ihren Gunsten und brachten sich beim Stand von 34:31 mir drei Zählern in Führung (14.).

Doch die Gäste ließen sich nicht beeindrucken, legten ihrerseits einen starken Lauf hin und stellten innerhalb kürzester Zeit auf 34:40 (17.). Viele Ballverluste und eine schwache Dreierquote der Hausherren spielten dabei eine Rolle. Dennoch blieb die Partie mit einem Halbzeitstand von 44:51 weiter offen.

Partie bleibt bis zum Ende eng

Dort wendete sich das Blatt Stück für Stück wieder zugunsten der Braunschweiger, die kurzfristig für sich zurückdrehen konnten. Mit einem spektakulären Dunking stellte Löwen-Neuzugang Benedikt Turudic auf 57:56 (24.). Auch dieses Mal konterte die BG mit mehreren Punkten in Folge, sodass nur kurze Zeit später ein 61:68 (27.) auf der Anzeigetafel stand. Und erneut kam das Strobl-Team wieder, verbuchte den dritten Abschnitt für sich und ging mit einem knappen 69:71 in das letzte Viertel.

Wieder drehten die Löwen den Spieß um, gingen diesmal gleich mit 79:73 (33.) in Führung. Es blieb weiterhin eng, die Führung wechselte wieder und diesmal blieben die Gäste vorne. Trotzdem sich die Gastgeber bemühten, konnten sie keine weiteren Akzente setzen und mussten das Spiel hergeben.

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Lukas Meisner ist neben seinen Scoring-Qualitäten auch als Leader wichtig. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Die Basketball Löwen melden sich am heutigen Montag mit einer schlechten Nachricht. Lukas Meisner, Nationalspieler und Kapitän des Bundesligisten, muss die aktuelle Spielzeit aufgrund einer schweren Schulterverletzung vorzeitig beenden.

Operation bereits am Mittwoch

Der Spieler war bereits am Wochenende vom Lehrgang für die Qualifikation zur Basketball Europameisterschaft abgereist, da er sich dort im Mannschaftstraining an der Schulter verletzt hat. Am Samstag wurde der 25-Jährige im HEH Braunschweig per MRT untersucht, am heutigen Nachmittag folgt eine weitere Untersuchung in Köln. Bei einem dortigen Spezialisten wird der Forward schon am Mittwoch operiert.

Meisner fehlt auch als Leader

Für den momentan Tabellenelften der easyCredit BBL ist Meisners Ausfall ein herber Verlust. Neben einer Ausbeute von 14,4 Punkten und 4,6 Rebounds pro Spiel, fehlt der Akteur dem Team auch als Führungsfigur.

„Tiefschlag für gesamte Organisation“

„Das ist ein Tiefschlag – sowohl für Lukas persönlich als auch für uns als gesamte Organisation. In den letzten Wochen hat er sich zum Anführer unserer jungen Mannschaft entwickelt und ist in entscheidenden Phasen vorangegangen, das war und ist enorm wichtig für die Entwicklung des Teams. Wir wünschen ihm eine erfolgreiche Genesung und viel Kraft für die anschließende Rehabilitation“, kommentiert Nils Mittmann, Geschäftsführer und Sportdirektor der Basketball Löwen Braunschweig, die Situation.

Löwen siegen in Vechta: Lukas Meisner zeigte erneut eine starke Leistung – vor allem aus der Distanz. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Vechta/Braunschweig. Am 19. Spieltag der easyCredit BBL siegten die Basketball Löwen Braunschweig bei RASTA Vechta mit  71:80 (22:26, 23:14, 11:23, 15;17). Für das Team von Pete Strobl war es beim Tabellenletzten kein Geschenk. Vechta zeigte viel Kampf und musste sich erst im letzten Abschnitt endgültig geschlagen geben.

Löwen siegeshungrig?

Nach zwei knappen Niederlagen gegen den Tabellenführer Ludwigsburg und den drittplatzierten Crailsheim, sollte beim Schlusslicht in Vechta wieder ein Sieg her. Von genug Siegeshunger konnte man nach den zuletzt knappen Ergebnissen ausgehen. Das erste Saison-Duell mit der Vechtaern endete übrigens zugunsten der Braunschweiger.

Braunschweig gewinnt Auftaktviertel

Doch es sollte kein einfacher Start werden für die Gäste. Die wirkten optisch zunächst stärker, doch die Hausherren kämpften verbissen, hielten sich mit Drei-Punkt-Würfen im Spiel und gingen in Minute sechs mit dem 11:9 erstmals in Führung. Die gab den West-Niedersachsen genug Aufwind und Selbstsicherheit. Aus der Distanz versenkte man fast zwei Drittel aller Versuche und zog bis auf 21:15 (7.) davon. Dennoch drehten Karim Jallow und Luc van Slooten das Spiel zum Viertelende souverän auf 22:26.

Vechta dreht das Spiel

Eine Weile lief es nicht bei den Gastgebern, doch das Team von Thomas Päch rappelte sich wieder und blieb auf Tuchfühlung. Auf Seiten der Löwen litten mit fortlaufender Uhr die Wurfquoten. Vechta hingegen arbeitete sich weiter heran und errang mit dem 38:36 (17.) auch erstmals wieder die Führung. Bis zur Halbzeitpause gab die gastgebende Mannschaft das Heft nicht mehr aus der Hand und nahm ein 45:40 mit in den dritten Abschnitt.

Löwen führen Wende herbei

Nachdem die Löwen im zweiten Viertel keinen Dreier versenken konnten, gelang dies erstmals wieder in Person von Lukas Wank, der auch im nächsten Angriff erneut punktete. Unmittelbar danach verkürzte Neuzugang Arnas Velicka auf 49:48 (24.). Die erste Chance zur Führung verpasste ausgerechnet Jallow, der sich den Ball auf den Fuß dribbelte (25.). Auf einen Dreier des weiterhin treffsicheren Meisner hatten die Vechtaer eine prompte Antwort. Doch in Minute 29 gelang den Braunschweiger die Wende, zum Viertelende lautete der Spielstand 56:63.

Braunschweig bringt Führung über die Zeit

Nun lief es rund für das Strobl-Team, der Abstand überschritt beim 59:70 (32.) erstmals die Zehn-Punkte-Marke. Gelaufen war das Spiel aber noch nicht. Die Differenz pendelt sich eine Weile lang bei acht Zählern ein, doch es zeichnete sich ab, dass für Vechta nun nichts mehr zu holen war. Braunschweig brachte die Führung am Ende sicher über die Zeit.

Basketball Löwen: Wank 12 (6 Rebounds), Watkins n.e., Zeeb 2, van Slooten 5 (3 Assists), Meisner 16, Robinson 1 (3 Assists), Göttsche 1, Peterka 5, Roosch n.e., Velička 9 (7 Rebounds, 7 Assists), Schilling 11 (5 Rebounds), Jallow 18 (6 Rebounds).  

RASTA Vechta: Peno 4 (8 Assists), Stenzel n.e., Hasbargen 2, Kalu n.e., Young 16, Mason n.e., Hundt 4, Barnett 9, Rohwer 11, Christen 2, Hunt 11 (11 Rebounds, 3 Assists)), Vorhees 8 (3 Assists).

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Löwen verlieren in Ludwigsburg. Trotzdem man dem Tabellenführer lange Zeit Paroli bieten konnte, reichte es am Ende nicht. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Ludwigsburg/Braunschweig. Am 17. Spieltag der easyCredit BBL unterlagen die Basketball Löwen Braunschweig bei Spitzenreiter MHP RIESEN Ludwigsburg mit 81:74 (20:19, 23:19, 23:18, 15:18) Das Team von Pete Strobl blieb lange Zeit dran und erkämpfte sich zwischenzeitlich auch die Führung. Im dritten Viertel verlor man den Faden, kämpfte sich im Schlussabschnitt wieder heran und verlor am Ende achtbar.

Neuzugang noch nicht im Kader

Nach dem sensationellen Sieg gegen Ulm im ersten Spiel nach der Quarantäne, stand für den momentan elften der BBL nun der Tabellenerste aus Ludwigsburg auf dem Programm. Seit der letzten Partie gab es eine wichtige neue Personalie bei den Löwen: Arnas Velička wurde für die Guard-Position verpflichtet, stand für die Partie aber noch nicht im Kader.

Löwen erholen sich von verpatztem Start

Ein guter Start gelang den Gästen nicht. Vier Turnovers in rund 90 Sekunden sorgten für eine 5:0-Führung der Ludwigsburger. Die Ballverluste sollte das Spiel prägen. Doch das Strobl-Team fing sich schnell und egalisierte per Meisner-Dreier und einen Korbleger von Karim Jallow den Spielstand (3.) und drehte das Spiel auf 7:12 in Minute sechs. Die Hausherren blieben jedoch dran und lagen zum Ende des ersten Viertels mit 20:19 hauchdünn vorne.

Ludwigsburg zur Pause nur knapp vorne

Im zweiten Viertel blieb es eng. Der momentane Ligaprimus hielt durchweg einen knappen Vorsprung, der sich um die drei Punkte einpendelte. Erst kurz vor der Halbzeit wurde der Abstand nur wenig deutlicher. Braunschweig lag zur Pause mit 43:38 zurück, auf deren Seite machten das Spiel in erster Linie Meisner und Jallow.

Gastgeber ziehen langsam davon

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam die Wende. Die Löwen legten einen 6:0-Run hin und drehten den Spielstand zu ihren Gunsten (22.). Der bestand nicht lange. Die Süddeutschen holten sich die Führung wieder und distanzierten sich mit forlaufender Uhr immer mehr. Mit 66:56 ging es in den Schlussabschnitt.

Löwen verlieren Aufholjagd

Dort sah man eine Wiederauflage des ersten Viertels, als die Baden-Württemberger gleich mit 5:0 starteten. So stand es 71:56 (32.), der Abstand lag bei 15 Zählern. Doch das Spiel war noch nicht gelaufen. Strobls Mannen legten eine starke Aufholjagd hin und kamen bis auf fünf Punkte heran. Doch ab dem 78:73 (38.) ließ sich Ludwigsburg den Sieg nicht mehr nehmen.

Basketball Löwen: Wank 3, Watkins n.e., Zeeb 5, van Slooten, Meisner 15 (9 Rebounds), Robinson 14 (5 Assists), Göttsche, Peterka 10, Roosch n.e., Schilling 10 (11 Rebounds), Jallow 17. 

MHP RIESEN Ludwigsburg: Hulls 6, Patrick, Smith 26 (6 Assists, 4 Ballgewinne), Patrick n.e., Herzog 7, Radebaugh, Bartolo 11, Wohlfarth-Bottermann 6 (7 Rebounds), Rodriguez 2, Darden 11 (5 Rebounds), Warren 12.

 

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Basketball Löwen gegen Ulm: Ein nervenaufreibendes Spiel endete mit einem Sieg für die Löwen. Foto: Daniel-André Reinelt/Archiv

Braunschweig. Am 16. Spieltag der easyCredit BBL gewannen die Basketball Löwen Braunschweig sensationell gegen rathiopharm ulm mit 94:92 (31:30, 15:24, 21:17, 27:21) Pete Strobls Mannschaft legte einen glänzenden Start hin, verspielte diesen zwischenzeitlich und kämpfte sich in der zweiten Halbzeit in einer extrem spannenden Partie wieder zurück. Am Ende war es hauchdünn.

Wiedersehen mit Klepeisz

Im ersten Spiel nach einer einwöchigen Quarantäne trafen die Gastgeber erstmals wieder auf ihren ehemaligen Spieler Thomas Klepeisz, der das Löwentrikot vier Jahre lang trug und nun erstmals wieder das Parkett der Volkswallenhalle betrat. Auch für Gavin Schilling war es ein Wiedersehen mit dessen ehemaligem Arbeitgeber. Die Braunschweiger absolvierten darüber hinaus ihre erste Partie ohne Bryon Allen, der das Team verlassen hatte. Bazou Koné fehlte verletzt.

Löwen verspielen komfortable Führung

Die Löwen erwischten einen guten Start und spielten sich zur Mitte des ersten Viertels mit 17:10 (5.) in Führung. Vor allem Kapitän Karim Jallow bestach mit ausgezeichneter Form und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zwölf Zähler auf dem Konto. Ulm verkürzte zwischenzeitlich auf drei Punkte Differenz (7.), bis die Hausherren wieder davon zogen. Zum Viertelende verspielte sich das Strobl-Team mit Unkonzentriertheiten die komfortable Führung und ging mit einem knappen 31:30 in den nächsten Abschnitt.

Dort funktionierte bei den Löwenstädtern nur noch wenig, sodass sich die Süddeutschen mit einem starken Lauf zum Zwischenstand von 40:33 (3.) absetzen konnten. Der Abstand wurde noch größer, doch zur Pause kam man immerhin bis auf 46:54 wieder ein wenig heran.

Braunschweig spielt sich sensationell zurück

Im dritten Viertel gelang es den Gastgebern nach einem starken Auftritt, den Abstand immer weiter zu reduzieren, sowie auch den Abschnitt für sich zu entscheiden. So lag beim Stand von 67:71 vor dem letzten Viertel auf Braunschweiger Seiten noch Hoffnung in der Luft.

Im letzten Viertel kam man kurzfristig zur Führung (31.), doch Ulm kippte das Spiel wieder zurück. Weiter ging es auf Augenhöhe rauf und runter. Lukas Meisner glänzte mit Dreiern und hielt gemeinsam mit Jallow sein Team weiter im Spiel. Eine knappe Minute vor Schluss lag Braunschweig mit 90:86 (39.) in Führung. Ulm verkürzte nochmal, konnte die Partie aber nicht mehr drehen.

Basketball Löwen: Wank 10, Watkins n.e., Zeeb 5 (3 Assists), van Slooten 3 (3 Assists), Meisner 25, Robinson 12 (9 Assists), Göttsche, Peterka 11, Roosch n.e., Schilling 8 (12 Rebounds, 3 Assists), Jallow 20 (6 Rebounds).

ratiopharm ulm: Conger 11 (5 Rebounds, 4 Assists, 3 Ballgewinne), Günther 5, Philipps, Wilkins 2, Obst 16, Osetkowski 18 (3 Assists), Klepeisz 11 (3 Assists), Caupain 14 (8 Rebounds, 6 Assists), Krimmer n.e., Diallo n.e., Heckmann 10, Holman 5 (5 Rebounds).

 

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Bryon Allen verlässt die Löwen. Es habe nicht richtig gepasst, heißt es. Foto: Agentur Hübner

Braunschweig. Bryon Allen, der zur aktuellen Saison aus der Adria Liga zu den Basketball Löwen in die easyCredit BBL gewechselt hatte, verlässt das Team von Pete Strobl mit sofortiger Wirkung.

„Es gab keine andere Lösung“

„Leider mussten wir feststellen, dass es nicht richtig zusammengepasst hat. Bryon war mit seiner Rolle bei uns nicht zufrieden und hat uns mitgeteilt, dass er sich nicht mit unserem Konzept arrangieren kann. Wir wollen aber nur mit Spielern arbeiten, die das können. Dementsprechend gab es keine andere Lösung als die Trennung. Unser Ziel ist es jetzt, die dadurch entstehende Lücke im Kader so schnell wie möglich zu schließen. Wir sondieren den Markt nach einem Ersatz, der unsere Philosophie – junge Spieler weiterzuentwickeln, ihnen entsprechende Rollen zu geben und damit erfolgreich zu sein – mitträgt und sich damit identifizieren kann. Wir danken Bryon für seinen Einsatz bei uns und wünschen ihm für seine Zukunft auf und abseits des Parketts alles Gute“, kommentiert Löwen-Sportdirektor Nils Mittmann die Situation.

Suche nach Verstärkung läuft bereits

In elf Partien erzielte der 1,93 Meter große Leistungsträger auf 12,2 Punkte, 4,8 Punkte und 4 Rebounds im Schnitt. Die Verantwortlichen bei dem Bundesligisten sind, unabhängig von Allens Abgang, bereits auf der Suche nach Verstärkung und möchten zeitnah Erfolg vermelden.

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Corona bei den Löwen: Diesmal wurde kein Spieler sondern ein Trainer positiv gestestet. Foto: Daniel-André Reinelt

Braunschweig. Ein weiteres Mal fällt der Spielbetrieb für die Basketball Löwen Braunschweig flach. Hintergrund ist ein positiver Test auf den SARS-CoV-2-Erreger bei Atheltiktrainer Àlvaro de Pedro am heutigen Dienstag.

De Pedro symptomfrei – 10 Tage Quarantäne

De Pedro hatte am gestrigen Mannschaftstraining teilgenommen und direkten Kontakt zum Team gehabt, weshalb nun seitens der Gesundheitsbehörde für alle Spieler und Trainer eine mindestens 10-tägige Quaratäne angeordnet wurde. Der Spanier wurde sofort isoliert und ist bis dato symptomfrei.

Drei Spiele müssen verlegt werden

Die Spiele gegen die Telekom Baskets Bonn (27.01.), die Hamburg Towers (31.01.) und die Auswärtspartie bei den NINERS Chemnitz (03.02) müssen verlegt werden. Die Terminierung steht noch nicht fest.

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Jallow und Meisner erneut im A-Kader berufen worden. Fotos: Agentur Hübner

Braunschweig. Die beiden Basketball Löwen Karim Jallow und Lukas Meisner wurden von Bundestrainer Henrik Rödl erneut in die Herren-Nationalmannschaft berufen. Diese bestreitet am 20. und 22. Februar die nächsten EM-Qualifikationsspiele gegen Großbritannien und Montenegro.

Endgültige Auswahl am 11. Februar

Die beiden Löwen Kapitäne gehören damit zum 17 Mann starken Kader aus dem der Ex-Profi am 11. Februar 13 Akteure für die Spiele endgültig auswählen wird. Die Partien finden im montenegrinischen Podgorcia statt. Die Berufung der Braunschweiger Spieler kommt nicht von ungefähr. Jallow und Meisner sind aktuell die besten Punktesammler ihres Teams. Letzterer gab sein A-Kader Debüt im November 2020, Jallow hat bereits neun Länderspiele auf seinem Konto.

Deutschland ist bereits qualifiziert

Die Deutsche Nationalmannschaft ist aktuell Letzter der Gruppe G, als Gastgeber der EM-Vor- und Endrunde in Köln und Berlin allerdings bereits qualifiziert. Rödls Team hat in der Gruppe, zu der neben den beiden kommenden Gegnern auch Frankreich gehört, erst eine Partie für sich entscheiden können.

ALBA gegen Löwen: Gegen die Gastgeber war es auch in der Offensive schwer. Foto: Daniel-André Reinelt/Archiv

Berlin/Braunschweig. Die Basketball Löwen Braunschweig haben das letzte Gruppenspiel des MagentaSport BBL-Pokals bei ALBA Berlin verloren und damit die Teilnahme an den Final Four verpasst. Am Mittwochabend unterlag das Team von Pete Strobl in der Hauptstadt deutlich mit 103:63 (21:18, 25:18, 30:13, 27:14). Eine gute Startphase der Gäste ließen die Berliner nicht lange auf sich sitzen und distanzierten den Gegner mit fortlaufender Spielzeit.

Theoretische Chance nutzen

In dem durch die vergangene Quarantäne bedingten sehr engen Spielplan der Löwen, ging es nun innerhalb weniger Tage bereits zum zweiten Mal gegen den Double-Sieger. Im Ligaspiel vom Sonntag zeigten die Braunschweiger eine starke Leistung und unterlagen mit 76:82 nur knapp. In der Bundeshauptstadt wollte man die theoretische Chance zur Teilnahme an der Endrunde nutzen.

ALBA stoppt guten Löwen-Start

Die Löwen erwischten einen guten Start, zeigten sich wachsam in der Verteidigung und spielten sich sogleich mit 4:10 in Führung. Die Freude währte jedoch nicht lange, denn die Gastgeber stoppten den Braunschweiger Lauf ihrerseits mit einem 6:0-Run und egalisierten den Spielstand (6.). Auch eine Auszeit Strobls änderte nichts. ALBA nahm das Heft in die Hand und lag zum Viertelende mit 21:18 in Führung.

Im zweiten Durchgang setzte sich dieses Bild fort. Berlin zog auf knapp zehn Punkte davon (14.), bevor die Löwen wieder den Anschluss fanden. Immerhin kam man beim 36:34 wieder bis auf zwei Zähler heran (16.). Zu mehr reichte es allerdings nicht. Zur Halbzeit lautete der Zwischenstand 46:36. Auffällig: Nach seinem starken Auftritt gegen die Berliner im Ligaspiel, zeigte sich bei ausgeglichener Mannschaftsleistung Martin Peterka auch heute wieder präsent.

Braunschweig findet kein Mittel gegen Berliner Übermacht

Im dritten Viertel zeigte Berlin seine ganze Stärke und distanzierte sich immer weiter von den Gästen aus der Löwenstadt. Gute drei Minuten vor dem Ende des dritten Durchgangs prangte ein 61:42 auf der Anzeigetafel (27.). Mit forlaufender Uhr zeichnete sich eine klare Angelegenheit immer weiter ab. Mit dem 76:49 war die Partie kurz vor Beginn des letzten Viertels nahezu entschieden. Das Braunschweiger Team fand gegen die Berliner Übermacht kein Mittel mehr und verlor das Duell mit 40 Punkten Rückstand.

Löwen gegen MBC: Am Ende fehlte die Energie. Foto: Agentur Hübner/Archiv

Braunschweig. Im ersten Spiel nach der quarantänebedingten Pause unterlagen die Basketball Löwen Braunschweig am Donnerstagabend dem SYNTAINICS MBC aus Weißenfels mit 91:104 (21:22, 33:27, 14:22, 23:33). Dabei musste das Team um Pete Strobl nach einer noch guten ersten Hälfte dem Mangel an Trainingseinheiten Tribut zollen.

Tabellenverfolger zu Gast

Für die Löwen war es das erste Spiel nach rund zweiwöchiger Quarantäne und gleichzeitig der Start in eine Reihe von eng aneinander liegenden Partien. Mit dem MBV reiste der Tabellenverfolger in der Volkswagenhalle an. Interessante Parallele: Beide Mannschaften gewannen im letzten Jahr vier Spiele in Folge und verloren daraufhin zweimal – beide gegen die FRAPORT Skyliners.

Löwen machen zwei Rückstände wieder wett

Mit eine nahezu ausgeglichenen Leistung endete das erste Viertel, in dem die Gäste kurzfristig mit einem 7:0-Run wegzogen konnten, was die Löwen jedoch nahezu wieder wett machten. Auch im zweiten Durchgang gerieten das Team von der Oker ins Hintertreffen, als der MBC zwischenzeitlich auf 31:40 stellten. Doch diesmal kam die junge Braunschweiger Mannschaft nicht nur zurück, sie dreht auch das Spiel zu ihren Gunsten und ging mit einer 54:49-Führung in die zweite Halbzeit. Bemerkenswert: Martin Peterka, der bislang noch nicht so wirklich bei den Löwen angekommen war, zeigte sich äußerst treffsicher.

Schwache Wurfquote und fehlende Energie

In der zweiten Hälftee konnten die Löwen nicht mehr an den Schwungen des zweiten Viertels anknüpfen. Dazu reichte auch eine sensationelle Leistung von Bazou Koné nicht, der sich am Ende mit 21 Zählern seinen bisher besten BBL-Auftritt auf sein Konto schreiben konnte – die Wurfquote insgesamt passte nicht, so gingen auch sämtliche Dreier-Versuche daneben. Zwar reichte es immerhin, um zum letzten Durchgang mit nur 68:71 zurückzuliegen, doch der MBC drehte wieder etwas mehr auf, während die Löwen die Energie ausging. Ein unsportliches Foul von Gavin Schilling sorgte kurz vor Schluss für sechs Punkte des Gegners und besiegelte die Niederlage.

Basketball Löwen: Koné 21 (4 Ballgewinne), Watkins, Zeeb, van Slooten 2, Allen 8 (4 Assists), Meisner 12, Robinson 12 (6 Assists), Göttsche n.e., Peterka 16 (5 Rebounds), Schilling 14 (8 Rebounds), Jallow 6 (5 Rebounds).

SYNTAINICS MBC: Brembly 10 (5 Rebounds), Krstanovic, Kerusch 7, Hill 9, Hartwich, Coleman 6, Marelja 14 (7 Rebounds), Hooker 5, Michalak 23 (6 Rebounds), Rogic 8 (8 Assists), Turudic 22 (6 Rebounds).

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