Bittner ist sich sicher, dass die verbliebenen Spieler in Krefeld alles geben werden. Foto: City-Press GmbH/Grizzlys Wolfsburg

Wolfsburg. Wenn die Grizzlys Wolfsburg am morgigen Dienstag (19.30) die kriselnden Krefeld Pinguine empfangen, erwartet Dominik Bittner trotz der Umstände im Team vom Niederrhein ein hart umkämpftes Duell.

Gute Chancen und gute Special-Teams in Düsseldorf

“Was wir gut gemacht haben war die Anzahl der Chancen die wir kreiert haben. Wir haben uns genug Chancen erarbeitet, um das Spiel zu gewinnen. Kurz vor Schluss hatten wir eigentlich auch nochmal zwei hochkarätige Möglichkeiten, um den Sack zuzumachen, die wir leider nicht reingebracht haben. Die Überzahl hat auch gut funktioniert. Da haben wir uns Chancen rausgearbeitet, haben ein Tor geschossen und ein weiteres wurde aberkannt. Im Großen und Ganzen hat auch das Unterzahlspiel funktioniert. Da waren wir aggressiv, konnten die Scheiben früh klären und haben wenige Möglichkeiten zugelassen”, resümiert “Bits” die verlorene Partie in Düsseldorf am vergangenen Samstag.

Besseres Scheibenmanagement

Gegen Krefeld müssen die guten Ansätze aus dem letzten Spiel nun in einen zählbaren Erfolg umgemünzt werden. “Was wir defintiv besser machen müssen und können, ist das Scheibenmanagement in den kritischen Zonen, gerade vor dem eigenen Tor, an den blauen Linien. Wir müssen weg von Hochrisikopässen oder Eins-gegen-eins zu  zu mehr Sicherheit in den kritischen Bereichen. ich denke, da hatten wir zu viele Scheibenverluste”, so der 28-Jährige.

Mehr Biss und Einsatz, weniger Fehler in Risikozonen

“Allgemein fehlt uns ein bisschen der Biss und mehr Einsatz im Zweikampfverhalten – dann sähe das Ganze schon anders aus. Wir wollen schauen das wir noch mehr zu unserer Linie finden, weniger Fehler in den Risikozonen machen und mehr Einsatz in den Situationen zeigen, in denen es wirklich drauf ankommt und dann können wir auch erfolgreich sein”, sagt Bittner. Das will man sich für das kommende Spiel gegen Krefeld vornehmen.

Unruhe in Krefeld als Ansporn für die Spieler?

Zumal der Spieler trotz der brisanten Situation bei den Pinguinen einen schweren Gegner vor sich sieht: “Ich bin mir sicher, dass die mit ganz, ganz viel Einsatz kommen. Dort gab es ziemlich viel Unruhe in den letzten Tagen. Das wird die verbliebenen Spieler bestimmt anspornen und ihnen Grund und Motivation geben, alles rauszuholen. Ich denke, das wird ein technisch hochversiertes Spiel werden, auch mit den Spielern in Krefeld, die neu dazugekommen sind.”

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